Freiwillige Filmkontrolle


Neunte Kunst

Exklusiver Song-Comic: Tocotronic – „Digital ist besser“


von

In „Sie wollen uns erzählen“ interpretieren zehn Zeichner ihre Lieblingsstücke der Diskursrock-Band. Trotz ausgewiesener Textzeilen sind viele Beiträge äußerst abstrakt geworden. Am elegantesten: Jan Schmelcher, der „Rebel Boy“ zu einer Postersammlung mit suggestiven Skizzen macht und Jim Avignon, der „Digital ist besser“ als strubbige Pop-Art-Karikatur des Alltagslebens erkenntlich macht.

Absurd ist hingegen der Beitrag von Julia Bernhard, die mit „Warte auf mich auf dem Grund des Swimmingpools“ über das verliebte Warten sinniert und die City-Sickness junger Frauen reflektiert. Lediglich die mit Manga-Strich zupacken-de Katja Klengel schildert ganz narrativ eine nostalgische Kleinstadtrebellion. Dirk von Lowtzow kommentiert dazu mit gewohnt unheiligem Ernst die Grundlagen für die visuellen Coverversionen.


Mehr aus dem Comic-Blog „Neunte Kunst“:


ROLLING STONE präsentiert exklusiv einen Ausschnitt aus „Sie wollen uns erzählen: Zehn TOCOTRONIC-Songcomics“. Jim Avignon zeigt seine bildhafte Vorstellung des Tocotronic-Klassikers „Digital ist besser“. Lesern des RS ist der Berliner Künstler schon lange bekannt, illustrierte er doch zahlreiche Cover unserer beigelegten Heft-CDs und gestaltete auch das Artwork für die ROLLING-STONE-Hörbuch-Edition.

Alle Bilder: Ventil-Verlag


Comic-Biographie über Alfred Hitchcock: Regisseur mit Meistergehirn

Jeder angehende Cienast braucht dieses Buch: „Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?“ von Francois Truffaut ist so etwas wie eine Liebeserklärung an den (zur damaligen Zeit unbestritten) größten, bekanntesten, wirkmächtigsten Regisseur in der Geschichte des Kinos. Es wurde 1966 veröffentlicht, da hatte Hitchcock ein paar Jahre zuvor mit „Marnie“ nach einer Reihe großer Kassenschlager einen finanziell enttäuschenden Film hingelegt und darauf in jenem Jahr mit „Der zerrissene Vorhang“ reagiert. Die Kritik war unerbittlich, warf ihm historische Blauäugigkeit vor und - was noch viel schlimmer wog - eine fatale Tendenz zur altmodischen Inszenierung. Mit dieser allerdings künstlerbiographisch interessanten Ausgangslage ließ…
Weiterlesen
Zur Startseite

3 Monate ROLLING STONE nach Hause

Grafik Abo 3 Ausgaben für 9,95 €