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Foo Fighters unterstützen junge Musikerinnen auf ihrem Weg nach oben


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Frauen haben es glücklicherweise wesentlich einfacher, im Musikbusiness Fuß zu fassen, als jemals zuvor. Doch das bedeutet nicht, dass es ihnen deshalb nun leicht gemacht wird oder dass es keine Geschlechterbarrieren mehr gibt. Mal abgesehen von immer noch viel zu häufig tolerierter sexueller Belästigung.

Die Foo Fighters haben nun bewusst einen Schritt unternommen, um für ihre aktuelle Tour besonders viele weibliche Acts als Unterstützung zu gewinnen. Für den UK-Teil ihrer „Concrete And Gold“-Tournee (beginnend mit einem Gig am Dienstag, 19. Juni, im Etihad Stadium in Manchester) verpflichtete die Band The Kills, die Metall-Formation Starcrawler mit Sängerin Arrow de Wilde, Wolf Alice, aber auch die schwedische Experimentalband Goat.

Extravagant und wild: Arrow de Wilde, Sängerin von Starcrawler
Extravagant und wild: Arrow de Wilde, Sängerin von Starcrawler

Abwechslungsreiche Support-Acts für die Foo Fighters

Mit den größeren Shows wolle man besonders weibliche Bands und Musikerinnen präsentieren, sagte Foo-Fighters-Manager Russell Warby auf der Music Week. „Wir wollten ganz bewusst viele starke Künstlerinnen und viele junge Künstlerinnen. Wir wollten ein abwechslungsreiches und interessantes Angebot machen und vielleicht ein paar Überraschungen und Herausforderungen anbieten.“

Die Foo Fighters haben auch in der Vergangenheit immer dafür gesorgt, ein abwechslungsreiches Support-Programm zu haben. Das schließt natürlich nicht aus, dass sich die Musiker auch mit anderen Dinosauriern des Business zusammenschließen – wie zuletzt mit Guns N’Roses bei einem gemeinsamen Auftritt in Florenz.

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Steve Rogers Photography Getty Images for SXSW

80er-Kinderstar Ricky Schroder wirft den Foo Fighters „Impfpropaganda“ vor

Als die Foo Fighters am vergangenen Mittwoch (16. Juni) in der kalifornischen Kleinstadt Agoura Hills ein intimes Konzert vor einem vollständig geimpften Publikum spielten, versammelten sich außerhalb der Veranstaltung ein Gruppe von Impfgegner*innen, die Dave Grohl und Co. unter anderem vorwarfen eine neue Art der „Rassentrennung zurückbringen“ zu wollen. Unter ihnen befand sich nach Angaben des US-Magazins „Variety“ auch Ricky Schroder, der sich in den 1980er-Jahren mit der Fernsehserie „Silver Spoons“ oder Filmen wie „Der kleine Lord“ als Kinderstar etablierte. Doch inzwischen ist der 51-Jährige Schauspieler nicht nur für seine einst niedlichen Rollen bekannt. So machte Schröder zuletzt Schlagzeilen wegen…
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