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Netflix: Das sind die besten Komödien beim Streaming-Dienst

Wer sich einmal auf Netflix durch die verschiedenen Rubriken gewühlt hat, wird feststellen: Hier finden sich eine breite Auswahl aus Lizenzfilmen und Eigenproduktionen, die verschiedene Jahrzehnte der Filmgeschichte abbildet. Wir haben eine Auswahl der besten Komödien auf Netflix zusammengestellt.

ALLEIN MIT ONKEL BUCK (1989)

Die Russells, ein Vorzeigeehepaar mit zwei Kindern und Wohnhaus in der Vorstadt, müssen spontan verreisen. Der Vater von Ehemann Bob ist erkrankt und man braucht auf die Schnelle jemanden, der nach den Kindern schaut. Mangels Alternativen muss Bob seinen Bruder Buck (John Candy), das schwarze Schaf der Familie, bitten, den Aufpasser zu spielen. In „Allein mit Onkel Buck“ brilliert John Candy als unorganisierter, vor allem aber herzlicher Onkel Buck, der den beiden Kindern (darunter auch Macaulay Culkin), mehr als nur ein Ersatz für ein Kindermädchen ist. Vor allem gewinnt der Film, wie so oft bei John Hughes, durch seine humanistische Note.

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AMERICAN GRAFFITI (1973)

Was George Lucas vor „Star Wars“ drehte? Eine Coming-of-Age-Komödie, in der Autos und Rock‘n’Roll-Musik eine besonders wichtige Rolle spielen. „American Graffiti“, Lucas‘ zweite Regie-Arbeit, handelt von einer Gruppe junger Vorstadtamerikaner im Jahr 1962: Curt und Steve, gespielt von Richard Dreyfuss und Ron Howard, verbringen ihren vielleicht letzten Abend in ihrem Heimatort, dem kalifornischen Modesto, ehe es für sie mit dem Studium losgehen soll. Sie erleben noch einmal eine Nacht mit erkenntnisreichen Autofahrten auf heimischen Straßen, inklusive vieler Begegnungen und aufkommenden Zweifeln darüber, was das Leben außerhalb von Modesto so bringen wird. Und aus dem Autoradio erklingt Rock’m‘Roll. 

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THE BALLAD OF BUSTER SCRUGGS (2018)

Geht es um Film-Komödien, spielen die Brüder Joel und Ethan Coen in einer eigenen Liga: Auch in ihrer Netflix-Produktion „The Ballad Of Buster Scruggs“, einer Western-Komödie, schafft es das Bruderpaar, den sechs komplett eigenständigen Geschichten, den eigenen Coen-Stempel aufzusetzen. Dass hier viel geschossen wird und es auch sonst nicht ganz gewaltfrei von statten geht, sollte daher ebenso jedem klar sein, wie das es hier auch exzellenten Wortwitz und messerscharfe Dialoge zu hören gibt.

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DIE BRAUT DES PRINZEN (1987)

Robin Wright mimt in dieser fantastischen Abenteuer-Komödie die Titelgebende Prinzenbraut Buttercup die, gegen ihren Willen, mit dem Prinzen Humperdinck (Chris Sarandon) verheiratet wird. Eigentlich liebt sie nämlich Westley (Cary Elwes), doch dieser wurde von einer Gruppe Piraten gefangen genommen und gilt als tot. Als Buttercup bei einem Ausritt von einer Gruppe Räubern ebenfalls entführt wird, entfaltet sich eine spannend-komische Abenteuergeschichte voller Wendungen – fulminant gedreht von Regisseur Rob Reiner, der diesen märchenhaften Stoff mit ironischem Zwinkern zeitlos aufbereitet hat.

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THE GRAND BUDAPEST HOTEL (2014)

Im Jahr 1932 fängt der Flüchtlingsjunge Zéro (Tony Revolori) an, in einem Hotel in der fiktiven europäischen Republik Zubrowka, als „Lobby Boy“ zu arbeiten. Er ist dort der Schützling des Concierges Gustave H. (Ralph Fiennes). Zwischen beiden entwickelt sich eine enge Freundschaft. Als Gustave des Mords verdächtigt wird, beginnt eine rasante, wie auch urkomische Verfolgungsjagd voller falscher Verdächtigungen. Neben des tollen Casts ist es vor allem Wes Andersons visuelle Handschrift, die den Film so besonders macht. Man möchte jede einzelne Kameraeinstellung einrahmen.

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HOT FUZZ – ZWEI ABGEWICHSTE PROFIS (2007)

Der zweite und wohl beste Teil aus Edgar Wrights sogenannter „Cornetto-Trilogie“, bestehend aus „Shaun Of The Dead“ (2004) und „The World’s End“ (2013). Simon Pegg einen Polizisten, die aus der Metropole London ins ländliche Sandford versetzt wird, in den Ort, mit der statistisch gesehen niedrigsten Verbrechensrate in ganz England. Doch kaum komm er dort an, wird der Ort durch eine ominöse Todesserie heimgesucht. Zusammen mit seinen neuen Kollegen begibt sich der Cop auf die Tätersuche, die gespickt ist mit schrullen Charakteren, brillantem schwarzen Humor und einer absurd-spannenden Geschichte. Ein modernes Meisterwerk!

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MEN IN BLACK (1997)

Die Fortzsetzungen der „Men In Black“-Reihe mögen nicht mehr sonderlich ansprechend gewesen sein, aber der erste Teil hat den Test der Zeit bestanden: Dem ungleichen Duo Agent J (Will Smith) und Agent K (Tommy Lee Jones) in ihren schwarzen Anzügen bei der Jagd nach Außerirdischen zuzuschauen, ist nach wie vor eine riesige Freude. Die Sci-Fi-Komödie von Regisseur Barry Sonnenfeld ist gespickt von inzwischen Popkultur-gewordenen Szenen und Charakteren, die man nicht so schnell vergisst. Außer natürlich, man wird „geblitzdingst“.

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THE MEYEROWITZ STORIES (NEW AND SELECTED) (2017)

In dieser Tragikomödie geht es um eine Patchworkfamilie in New York: Zentrum des Films ist Harold (Dustin Hoffman), ein Bildhauer und Kunstprofessor, dessen Sohn Danny (Adam Sandler) wieder bei ihm einzieht. Danny ist wenig erfolgreich und hat sich gerade von seiner Frau getrennt. Dannys Halbbruder Matthew (Ben Stiller) hingegen ist erfolgreich und der ausgesprochene Lieblingssohn von Vater Harold. Noah Baumbach kennt sich mit Stoffen über kriselnde Familien aus, das bewies er schon Mitte der 00er Jahre mit seinem Durchbruchsfilm „Der Tintenfisch und der Wal“. Mit dem grandios besetzten „The Meyerowitz Stories“ stellt er sein Talent hierfür erneut unter Beweis.

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OCEAN’S ELEVEN (2001)

„Ocean’s Twelve“ (2004) und auch „Ocean’s Thirteen“ (2007) waren nicht mehr so doll, aber der erste Teil der Krimikomödien-Trilogie des Meisterregisseur Steven Soderbergh bleibt unbestritten ein moderner Klassiker: George Clooney führt als Danny Ocean seine Gaunerbande zum großen Coup, einem schier unmöglichen Überfall eines Casino-Tresors in Las Vegas. Dieser einschlägige Heist-Film überzeugt mit einem bis in die kleinste Nebenrolle exzellent besetzten Cast (unter anderem Brad Pitt, Matt Damon und Julia Roberts), einer spannenden Geschichte und zeitlosen Sequenzen.

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SPY – SUSAN COOPER UNDERCOVER (2015)

Mit Spionagefilm-Parioden ist das meist so eine Sache. Sie verlieren sich oft in einem einfachen „Aufs Korn nehmen“ des Originalstoff. „Spy“, bei dem Paul Feig (bekannt durch „Brautalarm“) Regie führte, macht das besser: Aus Blödelgags und Spionagenfilm-Persiflage entwickelt sich ein spannendes, gleichsam lustiges Vexierspiel. Die Darstellerriege um Jude Law, Rose Byrne und Melissa McCarthy, die die Titelrolle übernimmt, harmoniert großartig. Wer den Film jedoch zu einem komödiantischen Meisterwerk erhebt, ist Jason Statham, der hier eine Parodie seiner knallharten Actionhelden verkörpert und das mit einer überzeugenden Selbstironie tut, die eigentlich Oscar-reif gewesen wäre.

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