„One World: Together At Home“: The Rolling Stones spielen „You Can’t Always Get What You Want“


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Es war ein hochkarätig besetztes Line-Up – aber sie zählten definitiv zu den größten Namen des Abends: Im Rahmen des „One World: Together At Home“-Konzerts wurden The Rolling Stones live und akustisch aus ihren Wohnzimmern zugeschaltet.  „Wir fühlen uns geehrt, dass wir eingeladen sind, Teil des „One World: Together At Home“ Broadcasts zu sein – von unserer Isolation zu Hause aus“, hatte die Band im Vorfeld verlautbart. Die britischen Rocklegenden enttäuschten nicht: Im Rahmen der zweistündigen Main-Show (moderiert vom US-Talkshow-Host-Gespann Jimmy Kimmel, Jimmy Fallon und Stephen Colbert) performte die Band ihren Klassiker „You Can’t Always Get What You Want“. 

The Rolling Stones performten getrennt aus ihren Wohnzimmern

Zunächst erschien auf dem viergeteilten Split-Screen Mick Jagger, auf den noch schwarzen Screens der anderen Mitglieder waren die Worte „Keith Cam“, „Ronnie Cam“ und „Charlie Cam“ zu sehen. Jagger eröffnete den Song auf der Akustikgitarre, nach und nach wurden Keith Richards (ebenfalls mit Akustikgitarre), Ronnie Wood (mit E-Gitarre) und zuletzt Charlie Watts zugeschaltet. Alle befanden sich offensichtlich in Wohnzimmern – wobei es die Band mit dem Konzept „Wohnzimmerkonzert“ wohl nicht ganz so genau nahm.

Offensichtlich nicht alles ganz live

Obwohl nämlich ein Schlagzeug beziehungsweise Percussions zu hören war, sah man Watts auf Aufbewahrungsboxen trommeln – offensichtlich wurde zumindest Watts Spur also vorab aufgenommen und eingespielt. Ebenfalls nicht zu sehen, aber zu hören war die Bassuntermalung des Stücks, auch hier dürfte entweder ein Teil des Stücks aus der Konserve gekommen sein – oder der Bassist (anzunehmen, dass es sich dabei um den langjährigen Rolling-Stones-Bassisten Darryl Jones handelte) spielte zwar live mit, wurde aber nicht zugeschaltet. 

Hochkarätiges Line-Up

Initiiert wurde die Show von Global Citizen gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und den Vereinten Nationen (UN). Neben den Rolling Stones traten an diesem Abend auch Paul McCartney, Elton John, Stevie Wonder, Billie Eilish, Eddie Vedder, Billie Joe Armstrong, Céline Dion, Alicia Keys, Jennifer Lopez und viele weitere hochkarätige Acts auf. Insgesamt konnte die Benefiz-Show bereits 127,9 Millionen US-Dollar sammeln. Damit soll unter anderem die Arbeit der WHO, UNICEF und Pflegekräfte unterstützt sowie die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus vorangetrieben werden.



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