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Tarantino-Ranking: Alle Filme von „Reservoir Dogs“ bis „Once Upon a Time in Hollywood“


von

3. Kill Bill Vol 1 (2003)

Kill Bill 2003 Vol 1 poster
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Sechs Jahre – sie markierten Tarantinos bislang längste Pause – lagen zwischen „Jackie Brown“ und dem ersten Teil seines Rachedramas um die mehr oder weniger von den Toten auferstandene „Braut“ (Uma Thurman), die mit ihrem Ex-Geliebten Bill (David Carradine) noch eine Rechnung offen hat. Aber hatte Tarantino noch jemand auf der Rechnung? Vom heutigen Nachrichtenschwirren in den sozialen Netzwerken war das Internet zu Jahrtausendbeginn noch weit entfernt, der Buzz um den Regisseur war nach dem eher nüchtern aufgenommenen „Jackie Brown“ längst abgeflaut.

Als es dann hieß, Tarantino würde in Martial-Arts-Filmen machen, bangte man, im neuen Werk könnte nur über Action geredet werden. Dann diese Rückkehr, mit der komplexesten aller seiner Hauptfiguren, dazu märchenhaften Schauplätzen, Anime-Sequenzen im Blutrausch sowie atemberaubenden Kampfszenen mit den Crazy 88, die sich hinter denen des Hong-Kong-Kinos nicht verstecken müssen.

Vor allem markierte „Kill Bill Vol. I“ den Beginn von Tarantinos Kulissenkino-Phase, in denen er die Zeitalter und Kostüme verschiedener Epochen vermengte. Seine Filme sahen von nun an wie die Berichte eines Kindes auf Weltreise aus.



Pearl Jam: Buyer's Guide – die wichtigsten Alben im Ranking

Essenziell Ten (1991) „Irgendwas stimmt hier nicht!“, sagt die Mutter zum Sohn. „Ich hab’s: Du lebst noch!“ „Alive“ hieß die Single, die die Grunge-Generation, im Vergleich zur Punk-Bewegung eher passiv-aggressiv bis hilflos leidend, im Herzen berührte. Beim Albumdebüt war Eddie Vedder bereits 27 Jahre alt, aber er hatte noch alle Teenager-Themen parat: Zwangseinweisung in die Psychiatrie durch die Eltern („Why Go“), Suizid vor versammelter Klasse („Jeremy“). „Ten“erschien rund einen Monat vor „Nevermind“; nach Nirvana galten Pearl Jam als solide Nummer 2. Über deren Pathos machte Kurt Cobain sich lustig, aber Vedder hatte andere Idole als die meisten Seattle-Kollegen: Led Zeppelin,…
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