Texanischer Radiosender verbannt Madonna aus Programm – „patriotischer Schritt“


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Ein texanischer Radiosender hat die Lieder von Madonna aus dem Programm gestrichen. Der Grund: Die Sängerin beschimpfte Trump beim „Women’s March“ in Washington. Deshalb sind, wie „Billboard“ berichtet, die Songs der Sängerin beim texanischen Radiosender „HITS 105“ verboten.

Beim „Women’s March“ sagte sie, dass sie sich überlegt habe, das Weiße Haus in die Luft zu jagen. Der Sender wies darauf hin, die Verbannung aus dem Programm sei kein politischer, sondern ein patriotischer Schritt.

Texanischer Radiosender nennt es einen „patriotischen Schritt“

Außerdem rief Terry Thomas, der Generaldirektor des Senders, andere Stationen dazu auf, Madonna ebenfalls aus dem Programm zu nehmen. Im offiziellen Statement von „HITS 105“ heißt es:

„Es ist keine politischer, sondern ein patriotischer Schritt alle Madonna-Songs aus dem Programm von HITS 105 zu streichen. Für uns fühlt es sich falsch an Madonna-Songs zu spielen und ihr auch noch Geld dafür zu zahlen. Die Künstlerin hat sich un-amerikanisch verhalten. Wenn alle Sender aufhören würden Madonna zu spielen, dann wäre das ein starkes, wirtschaftliches Signal an Madonna.“

Sängerin war beim „Women’s March“ aufgetreten

Vor den Teilnehmern hielt Madonna eine Rede, sagte unter anderem: „Ja, ich bin böse. Ja, ich bin wütend. Ich habe oft daran gedacht, das weiße Haus in die Luft zu jagen. Ich weiß aber, dass dies nichts ändern wird. Wir dürfen nicht verzweifeln.“

Am darauf folgenden Tag sagte sie, dass ihre Aussagen aus dem Kontext gerissen wurden und sie nicht so extrem gemeint gewesen seien. Der Republikaner Newt Gingrich bezeichnete sie nach ihrer Rede als „Linksfaschistin“, die die „Höchststrafe“ verdiene.

Viele Prominente nahmen an den Protestmärschen auf der ganzen Welt teil. Miley Cyrus, Katy Perry oder Billie Joe Armstrong von Greenday.