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Marianne Faithfull

Marianne Faithfull wurde nicht nur wegen der von Mick Jagger und Keith Richards geschriebenen Single „As Tears Go By“ während der von den Beatles und den Rolling Stones geprägten „British Invasion“ der 1960er berühmt, sondern auch durch ihre Liebesbeziehung zu Mick Jagger. Marianne Faithfull etablierte sich außerdem als Schauspielerin, war aber auch für ihre Heroin-Abhängigkeit bekannt, aus der der legendäre Song „Sister Morphine“ hervorging, zu dem sich Jim Morrison (The Doors) den Goldenen Schuss gesetzt haben soll.

Die 1946 in Hampstead, London geborene Marianne Faithfull wurde während der „British Invasion“ Anfang der 1960er-Jahre, der Zeit der Rolling Stones und Beatles, mit „As Tears Go By“ zum internationalen Chartstürmer. An der Komposition waren die Rolling-Stones-Mitglieder Mick Jagger und Keith Richards beteiligt. Marianne Faithfull veröffentlichte weitere erfolgreiche Singles wie „This Little Bird“, „Summer Night“ und „Sister Morphine“.

In den Medien wurde Marianne Faithfull vor allem durch ihre Liebesbeziehung zu Mick Jagger bekannt, der ihr durch sein kompositorisches Talent zu vielen erfolgreichen Singles verhalf. Gleichzeitig verfiel sie jedoch auch ihrer Drogensucht, die sie fast ein Jahrzehnt lang musikalisch aussetzen ließ. Erst 1979 startete Marianne Faithfull mit „Broken English“ ein Comeback, das deutliche Spuren des exzessiven Lebensstils zeigte: Ihre Stimme war rau und dunkel geworden. Mit der Single-Auskopplung „The Ballad Of Lucy Jordan“ eroberte Marianne Faithfull erstmals den deutschen Musikmarkt, wo der Song Platz Fünf in den Charts erreichen konnte. Ein weiterer Meilenstein in ihrer Karriere wurde 1987 das Album „Strange Weather“, das sie befreit von ihrer Heroinabhängigkeit aufnahm.

Marianne Faithfull etablierte sich außerdem als Schauspielerin. Sie spielte an der Seite von Größen wie Anthony Hopkins, Sadie Frost, Jason Isaacs sowie Jude Law und war 1967 im Film „I’ll Never Forget What’s ‚isname“ die erste Person, die das Wort „Fuck“ in einem Mainstreamfilm sagen durfte.

In den 1990ern fiel Marianne Faithfull vor allem durch Kollaborationen auf. Sie arbeitete unter anderem mit den Bands Pulp und Metallica sowie mit Künstlern wie Nick Cave und PJ Harvey.

Marianne Faithfull haben wir außerdem gefunden in:

15.09.2020:  Die Geschichte des famosen „Rock And Roll Circus“ der Rolling Stones führt uns zurück in das bekifft swingende London von 1968. in Die Rolling Stones und die unglaubliche Story des „Rock And Roll Circus“

23.04.2020:  Vor drei Wochen zeigte die Sängerin erste Symptome von Covid-19. Ihr wurde in einem Londoner Krankenhaus das Leben gerettet. in Marianne Faithfull nach Coronavirus-Infektion aus Klinik entlassen

05.04.2020:  Faithfull hat die Diagnose bereits am Montag erhalten – mittlerweile kämpft die 74-jährige gegen eine Lungenentzündung. in Marianne Faithfull: Corona-Behandlung im Krankenhaus

Reviews zu Marianne Faithfull


  • Marianne Faithfull - Horses And High Heels

    Erfunden wurde Marianne Faithfull, wie wir sie heute kennen, in einem Moment Mitte der Sechziger. Als sich die Aura der österreichisch-ungarischen Aristokratie (die ihr die Mutter mitgegeben hatte) mit der Bosheit des Rhythm’n’Blues infizierte. Wenn Marianne auftrat, siegte dann manchmal das Delikate, zum Beispiel im „Rock’n’Roll Circus“ der Rolling Stones, wo sie mit den Füßen […]

  • Marianne Faithfull & David Dalton - Memories

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  • Marianne Faithfull - Easy Come Easy Go

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  • Marianne Faithfull - Memories, Dreams And Reflections

    „Memories, Dreams And Reflections“  von Marianne Faithfull ist die Fortsetzung ihrer Autobiografie mit anekdotischen Mitteln. Entwaffnend ehrlich und bisweilen selbstquälerisch lässt die Künstlerin Begebenheiten mit Ginsberg Revue passieren, vertane Chancen mit Polanski und allerlei seelische Verkrümmungen dank eines unseligen Hangs zu Eskapismus und Drogen. Ein nicht beneidenswertes, doch auch in jüngerer Zeit noch ereignisreiches Leben […]

  • Marianne Faithfull - Come My Way

    Den FC Chelsea und unseren Altkanzler haben sie bereits in der Tasche, nun greifen die Russen ins Milliarden-Geschäft mit Vinyl-Reissues ein. Durchaus mit Know-how, denn qualitativ ist weder an den Pressungen noch an der Verpackung viel auszusetzen. Sieht man einmal davon ab, daß die kyrillische Schrift auf dem Inner Sleeve wohl nur denjenigen keine Rätsel […]



Fesselnde Bankraub-Serien auf Netflix: Achtung, das ist ein Überfall!

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