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Carrie Fisher: ROLLING-STONE-Interview über Drogen, Affären und den Tod


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Viel mehr als nur eine Prinzessin: Nachruf zum Tod von Carrie Fisher

Unlängst erschienen ihre Memoiren „The Princess Diarist“, und Carrie Fisher sprach im November mit dem amerikanischen ROLLING STONE über ihre bewegte Karriere im Schatten der „Star Wars“-Filme.

Fans interessiert vor allem ihre ehemalige Affäre mit Co-Star Harrison Ford – denn Prinzessin Leia und Han Solo waren kurzzeitig auch privat ein Paar. „Er macht einen bei Dreharbeiten nervös“, erzählte die 60-Jährige, deshalb habe sie sich zuletzt, wie beim Shooting zur siebten „Krieg der Sterne“-Episode, nicht wirklich mit ihm ausgetauscht. Auf Fishers Nachricht hin, dass sie in ihrer Autobiografie auch auf die damalige Affäre  – sie war 19, er 33 – anspiele, hatte er nur mit einem Wort geantwortet: „Rechtsanwalt“. Ob im Spaß oder Ernst, ließ Ford offen.

Ob sie sich damals auch eine Beziehung zu Mark „Luke Skywalker“ Hamill hätte vorstellen können? „Nein“, entgegnete Fisher direkt. Aber mit Hamill darüber Scherze machen, das sei natürlich im Bereich des Möglichen gewesen.

Drogenerfahrungen

Im ROLLING-STONE-Gespräch berichtet die Schauspielerin auch über ihre Erfahrungen mit Drogen – LSD etwa hätte bei ihr ausschließlich einen positiven, aufputschenden Effekt erzielt. „Wenn Selbstmord für mich nicht infrage kam, dann eher weil ich Drogen genommen hatte“, sagt sie. Sie habe unter starken Stimmungsschwankungen gelitten, und die Drogen waren ihr eine Hilfe zur Lebensbewältigung gewesen. Von Heroin aber, das sie schnupfte, hätte sie aus heutiger Sicht lieber die Finger gelassen.

Lustige Flammen

Ist sie manchmal versucht wieder LSD zu nehmen? „Absolut“, so Fisher. „Aber in meinem jetzigen Alter wäre der Trip wohl etwas zu intensiv. Als ich es damals nahm, wirkte es gar nicht so.“

Fisher erinnert sich im Interview an ihren „besten“ Trip. Sie war in der Wüste, gemeinsam mit ihrem damaligen Ehemann Paul Simon. „Mein Rock hatte irgendwann Feuer gefangen. Paul und ich lachten über die Flammen.“ Auch Acid und bewusstseinserweiternde Pilze habe sie oft ausprobiert.

Am Ende des Gesprächs wird Carrie Fisher gefragt, ob sie Angst vor dem Tod habe. „Nein“, entgegnet sie. „Aber ich habe Angst vor den Schmerzen.“ Allein sein wolle sie beim Sterben nicht, jemand solle bei ihr sein – „und ich selbst werde natürlich auch dabei sein!“


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