Michael Jackson: Handschuh für 112.000 US-Dollar versteigert


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Wer einen Pailletten-Handschuh von Michael Jackson besitzen wollte, musste dafür nun eine Menge Geld hinblättern: Für schlappe 112.000 US-Dollar wurde der Handschuh bei einer Auktion von Heritage Auctions versteigert. Es war bei weitem nicht das teuerste Andenken, das unter den Hammer kam.

Neben dem Handschuh des verstorbenen „King of Pop“ wurden mehrere Poster sowie weitere Gegenstände aus der Entertainment-Industrie versteigert.

Teure Andenken

Michael Jackson trug den weißen Handschuh 1984 im Rahmen seiner „Victory“-Tour, nun hat das Bekleidungsstück für umgerechnet rund 95.000€ den Besitzer gewechselt. Kostspieliger als der Handschuh waren Konzertposter und Flugblätter.

So brachte ein Poster aus dem Jahr 1958, das Ikonen wie Buddy Holly, Chuck Berry und Jerry Lee Lewis abbildet, sogar 119.000 US-Dollar. Das besagte Plakat warb für drei „Big Beat“-Konzerte in Madison (Wisconsin) und bildete insgesamt 16 Bands und Künstler ab.

Nicht ganz so teuer, aber immer noch ein teures Konzert-Andenken stellte ein Flugblatt von einem Bob-Dylan-Auftritt dar. Im Jahr 1963 spielte dieser einen seiner ersten großen Gigs in New York. Mehr als zwei Dutzend Bieter wollten sich den Zettel ersteigen, letztendlich gab es aber natürlich nur einen Gewinner, der dafür einen Preis von 4.000 US-Dollar zahlte.

Eine Reihe an Andenken von Sängerin Linda Ronstadt brachte insgesamt über 65.000 US-Dollar ein, wobei das teuerste Stück ein Piano war, welches die „Heart Like A Wheel“-Sängerin für ihr Anwesen in San Francisco gekauft hatte – für 35.000 US-Dollar kann nun der neue Besitzer in die Tasten hauen.