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Paul McCartney: „Natürlich hat Bob Dylan die Beatles beeinflusst“


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Paul McCartney hat sich in einem Gespräch mit BBC Radio 2 unter anderem zu Bob Dylans Einfluss auf die frühe Musik der Beatles geäußert. Interviewt wurde McCartney von John Lennons und Yoko Onos Sohn, Sean Lennon. Am 9. Oktober wäre Lennon 80 geworden, aus diesem Grund hat sich Sean gemeinsam mit Macca ins Studio begeben, um mit dem Beatle über die Anfangs- und Erfolgsjahre der Band zu sprechen.

„Bob Dylan war einer von vielen Einflüssen“

Auf die Frage, ob das oft „zwischenmenschliche, nachdenkliche“ Songwriting der Beatles eventuell auf Dylan zurückzuführen sei, antwortete McCartney: „Wir haben sicher eine Menge von Dylan übernommen.“ Er selbst habe seine erste Dylan-Platte bereits vor der Gründung der Beatles besessen. „Die habe ich ziemlich oft abgespielt, ich habe förmlich darin gebadet“, erklärte McCartney weiter, „und ich glaube, deinem Vater ging es ähnlich. Aber das war nur einer von vielen Einflüssen.“

„Strawberry Fields Forever“ und „Penny Lane“ seien wiederum von ihrer Jugend inspiriert gewesen. „Lustigerweise dachten wir damals, als wir ein wenig älter waren –  und damit meine ich 20 oder so, also immer noch Babys –  dass wir Männer des Universums wären, gestandene Männer also“, so McCartney über den damaligen Höhenflug der Beatles. Das komplette Interview kann hier im Stream angehört werden.

Gerüchten zufolge soll Dylan die Beatles damals erstmals mit Marihuana in Kontakt gebracht haben

Das erste Treffen zwischen Dylan und The Beatles fand 1964 in New Yorks Delmonico Hotel statt. Gerüchten zufolge soll der Dylan die Fab Four erstmals mit Marihuana in Kontakt gebracht haben. Ein weiteres Treffen mit den Beatles im Jahr 1966 fiel Gerüchten zufolge sprich- und wortwörtlich ins Wasser. Wie The-Band-Gitarrist Robbie Robertson zuletzt in seinen Memoiren verriet, habe Sir Bob die Beatles nach einem Konzert zunächst eine Weile auf sich warten lassen und wirkte dann „wie im Delirium, als würde er im Sitzen in Ohnmacht fallen.“

Dylans Manager Albert Grossman und Robertson hätten den Sänger deshalb kurzerhand in ein heißes Wasserbad verfrachtet. „Als ich dann zurück ins Badezimmer kam, war Bob bereits im Wasser versunken und es stiegen Luftbläschen an die Oberfläche“, erzählte Robertson weiter. Sein Herz sei vor lauter Schreck beinahe stehengeblieben, dennoch habe es Robertson geschafft, Dylan wieder aus dem Wasser zu ziehen. Ende gut, Bob Dylan blieb am Leben (50 Jahre später würde er sogar den Literaturnobelpreis bekommen).


Jazz-Posaunist und Rock-Inspirator Chris Barber ist tot

Seit 1949 hatte Chris Barber eine eigene Band, er spielte mit einigen der größten Musiker und sorgte für entscheidende Weiterentwicklungen im Blues und Rock'n'Roll und seinem Kerngebiet, dem Jazz. Am Mittwoch (03. März) wurde bekannt, dass Barber am Dienstag (02. März) im Alter von neunzig Jahren gestorben ist. In den letzten Jahren litt er an Demenz. Barber wurde am 17. April 1930 in der britischen Welwyn Garden City geboren und studierte in London Posaune und Kontrabass. Vor allem interessierten ihn Stücke und Spielstil des amerikanischen Südstaaten-Jazz. Mit dem Song „Ice Cream“ wurde er über den eigenen Einflussreich bekannt, mit „Petite…
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