• Clint Eastwood

    - American Sniper

    „American Sniper“ umreißt das turbulente und tragisch kurze Leben des tödlichsten aller Heckenschützen der US-Militärgeschichte, Chris Kyle. Clint Eastwood, der mit einem von Jason Hall nach Kyles Memoiren verfassten Drehbuch arbeitet, schließt das Explosive mit dem Leid kurz, wie nur er es kann. Und Bradley Cooper gibt alles und noch mehr in seiner radikalen Darstellung, […] mehr…

  • Richard Glatzer - Still Alice

    Während einer Linguistik-Vorlesung fehlen der Professorin Alice Howland plötzlich die Worte. Später verläuft sie sich auf der üblichen Jogging-Route, die neue Freundin des Sohnes wird an einem Abend zwar freundlich, aber mehrmals begrüßt. Ein Arzt diagnostiziert eine seltene Form von Alzheimer, die Alice mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ihren Kindern vererbt hat. Tochter Lydia verzichtet auf […] mehr…

  • Benoît Jacquot - 3 Herzen

    Nach einem Termin in der Provinz verpasst Marc den letzten Zug nach Paris. Auf der Suche nach einem Hotel lernt er Sylvie kennen, mit der er gemeinsam die Nacht durchstreift. Sie wollen sich wiedersehen, doch das Schicksal treibt sie auseinander. Einige Zeit später lernt Marc Sophie kennen und lieben, sie beschließen zu heiraten. Doch Sophie […] mehr…

  • Alexej Serebrjakow - Leviathan

    Ungeachtet aller Vorurteile über die russische Trinkfestigkeit: In Andrei Swjaginzews „Leviathan“ wird so viel Wodka gesoffen, dass man schon beim Zusehen Kopfschmerzen kriegt. Viel Abwechslung bekommen die Einwohner des kleinen Fischerdorfes am nördlichsten Ende Europas allerdings auch nicht geboten. Moskau ist weit entfernt, auch wenn im Büro des Bürgermeisters, der seine Verwaltungspflichten sehr großzügig auslegt, […] mehr…

  • Renata Adler - Pechrabenschwarz

    Die beiden Romane der New Yorker Journalistin Renata Adler, das im Zuge einer Wiederentdeckung durch die Herausgeber der „New York Review of Books“ auch auf Deutsch wieder aufgelegte „Rennboot“ (1976) und „Pechrabenschwarz“ von 1983, verzichten konsequent auf einen klassischen Plot, eine lineare Handlung. Es sind so gesehen Anti-Romane. Renata Adler, Ikone der New Yorker Intelligenzija […] mehr…

  • James Ellroy - Perfidia

    Fünf Jahre hat James Ellroy keinen Roman mehr geschrieben. Nun ist der wahrscheinlich beste Krimiautor aller Zeiten zurück. Und wie! Mit einem auf vier Bände angelegten Prequel zum legendären L.A.-Quartett. Wir erinnern uns: Mit „Die schwarte Dahlie“, „Blutschatten“, „Stadt der Teufel“ und „White Jazz“ hatte Ellroy in den Neunzigern das Noir-Genre praktisch im Alleingang neu […] mehr…

  • Leif Randt - Planet Magnon

    Wie schon in seinem letzten Roman, „Schimmernder Dunst über Coby County“, entwirft Leif Randt ein Idyll. Dieses Mal mit den Mitteln der Science-Fiction. Er erzählt von einem Kosmos, der von einer computergenerierten Vernunft geführt wird. Es herrschen Wohlstand und Frieden, die Menschheit hat sich in Kollektiven zusammengeschlossen, die miteinander in Sachen Lebensstil konkurrieren. Die jungen […] mehr…

  • Teju Cole - Jeder Tag gehört dem Dieb

    Der in Nigeria aufgewachsene und in den USA lebende Teju Cole ist ein schreibender Flaneur. Er erschließt sich die Welt mutigen Schrittes. Die Erfahrungen, die er dabei als Gefangener seiner Identitäten macht, verwandelt er in grandiose Literatur. In seinem Debütroman, „Open City“, sammelt sein durch New York spazierendes Alter Ego Julius Geschichten, die das Bild […] mehr…

  • Sibylle Berg - Der Tag, als meine Frau…

    Zwischen Chloe und Rasmus sind längst die Schicksalsjahre einer Beziehung angebrochen. Man hat sich auseinandergelebt. „Rasmus’ Angewohnheit, mich morgens zu küssen, könnte unter anderen Umständen rührend sein. Ein Umstand wäre meine Abwesenheit.“ Was aus schlechtem Sex und geplatzten Träumen folgt: Chloe stürzt sich in eine Affäre mit dem Südseemasseur Benny. Statt die wild Kopulierenden zu […] mehr…

  • Hunter S. Thompson - Die Odyssey eines Outlaw-Journalisten. Gonzo-Briefe…

    Schon zu Beginn seiner Karriere scheint Hunter S. Thompson die große Gonzo-Nummer, mit der er schließlich zum Rockstar der US-Literatur avancierte, klar kalkuliert zu haben. Er hatte 1959 als Bürobote das „Time Magazine“ verlassen und beim „Mid-dletown Daily Record“ angeheuert, aber die Provinzzeitung hielt ihn kaum zwei Monate aus. Nach einem eingetretenen Süßigkeiten-Automaten und dem […] mehr…

  • T. C. Boyle - Hart auf hart

    Adam ist ein in jeder Hinsicht gescheiterter Mann. Drogenexzesse, Wutanfälle und unzählige Stunden bei Psychologen pflastern seinen Weg, der nur eine Richtung kennt: hinab in die Schattenwelt. Von dem legendären Trapper und „Mountain Man“ John Colter fasziniert, flieht er in die Wälder Kaliforniens und versucht sich als „erster echter Waldläufer der modernen Zeit“. Bei einem […] mehr…

  • Daniel Kehlmann - Kommt, Geister

    In „Kommt, Geister“ sind Daniel Kehlmanns kluge Poetik-Vorlesungen an der Universität Frankfurt versammelt. Wie die meisten berühmten Referenten jener ehrwürdigen Institution redet auch der österreichische Autor am wenigsten über sein eigenes Schreiben. Vielmehr spiegelt seine virtuose Rhetorik ein Denken in Vernetzung wider. W. G. Sebald oder etwa immer wieder Ingeborg Bachmann finden sich darin ebenso […] mehr…

  • Andrea Di Nicola/Giampaolo Musumeci - Bekenntnisse eines Menschenhändlers – Das…

    Im öffentlichen Bewusstsein ist das Bild von ärmlichen Flüchtlingen, die in letzter Not mit Fischerbooten die Meere überqueren, um dann in überfüllten Auffanglagern zu landen, fest verankert. Oftmals gelangt das Thema erst in die Medien, wenn einmal mehr Todesopfer bei der Überfahrt zu beklagen sind. Was oft vergessen wird: Illegale Immigration ist ein Milliardengeschäft, hinter […] mehr…

  • Matthew E. White - Fresh Blood

    Tiefgründig und leicht zugleich: Der weiße Typ aus Virginia macht den außergewöhnlichsten Soul, den man zurzeit kriegen kann mehr…

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