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Highlight: Stephen King: Die besten Bücher – Plätze 30-21

Die besten Bücher von Stephen King: „The Stand – Das letzte Gefecht“

Stephen King – Das Ranking

Die besten Bücher von Stephen King

Platz 04:

The Stand (1978, deutsch „Das letzte Gefecht“)

★★★★★

Noch vor der „Dark Tower“-Reihe als Kings Magnum Opus gefeiert, galt „The Stand“ wegen seiner Fülle an Schauplätzen und Figuren lange Zeit als unverfilmbar. King legte sogar noch eine „Extended Edition“ dieser Geschichte nach, die deutsche Neufassung umfasst mehr als 1100 eng gedruckte Seiten.

Ein Virus hat fast alle Menschen ausgerottet, im „Sündenpfuhl“ Las Vegas treten die Überlebenden, gute Menschen gegen böse Menschen, zum „letzten Gefecht“ an. Für King, der selten über seinen eigenen Glauben geschrieben hat, ein geradezu religiös wirkendes Werk. Tatsächlich diskutieren die Charaktere ausführlich darüber, ob das Virus eine Strafe Gottes gewesen sein könnte; in seiner Revision von 1990 verkneift King sich zum Glück naheliegende Theorien, dass die Leute gewisse Bezüge zu Aids herstellen könnten.

Freiwillige Filmkontrolle: Podcast zu „Contagion“ und „Outbreak“:

Der Kniff besteht darin, dass es sich bei „Captain Trips“ tatsächlich um ein vom Militär geschaffenes Virus handelt, also Menschenwerk ist – der geheimnisvolle Randall Flagg jedoch, ein Mann, dessen Verbindung zu dunklen Kräften ungeklärt bleibt, das Chaos auf der Erde für seine Zwecke zu nutzen weiß. Insofern mischt der Teufel, und damit das Spirituelle, dann doch mit.

Bitte keine zweite Erzählung der Menschheitsgeschichte

Wer etwas über Kings Schreibprozess lernen möchte, ist hier gut aufgehoben. In seinen Memoiren „On Writing“ (2000) berichtet er, wie ihm der Roman ab der Hälfte fast entglitten war, er nicht mehr weiter mit der Story wusste – und befürchtete, sie nie vollenden zu können. Unverkennbar bleibt, dass King sich tatsächlich über weite Strecken verschwatzt hatte: Nachdem sich die „guten“ Überlebenden versammelt und eine neue Zivilisation gegründet haben, wird sehr ausführlich – Glen Bateman verspielt sich dabei fast alle Sympathien –  über Möglichkeiten diskutiert, wie die neue Verfassung auszusehen habe, wer in die Regierung gewählt werden soll, wie mit Menschenrechten umzugehen ist usw. Das Buch entfernt sich hier unnötig von seiner Ausgangslage, und der Autor übt sich als Staatsphilosoph. King räumt selbst ein, dass er sich Sorgen gemacht habe, er würde zu viel Zeit damit verbringen, den Wiederaufbau der Zivilisation zu dokumentieren: Dann erzähle er die Menschheitsgeschichte ein zweites Mal, und doch machen die Leute immer dieselben Fehler. Erst mit der Aussendung der „Spione“ zum Feind Flagg, für deren Reise und Sinnfindung King sich noch am deutlichsten an Tolkien bedient, nimmt die Geschichte wieder an Fahrt auf.



Von der Fledermaus infiziert: Stephen Kings „Cujo“

Follow @sassanniasseri Stephen King – Das Ranking Plätze 81-71 Plätze 70-61 Plätze 60-51 Plätze 50-41 Plätze 40-31 Plätze 30-21 Plätze 20-11 Plätze 10-01 Die besten Bücher von Stephen King Platz 13. Cujo (1981, deutsch: „Cujo“) ★★★★½ Schnell wie ein Rock-Song, und auch so dreckig und laut, so hat King die simple Geschichte dieses tollwütigen Bernhardiners beschrieben, der eine Mutter und ihren Sohn in einem liegengebliebenen Auto drangsaliert. Einer der wenigen Romane, die nicht direkt übernatürliche Kräfte bemühen – ein Monster im Schrank wird lediglich angedeutet, hinter dem sich der Killer in „Dead Zone“ verbergen und dessen Geist den Hund befallen…
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