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Tarantino-Ranking: Alle Filme von „Reservoir Dogs“ bis „Once Upon a Time in Hollywood“

2. Inglourious Basterds (2009)

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Was sagt es über deutsche Filmemacher aus, wenn erst ein Amerikaner kommen muss, um „unseren“ Schauspielern die besten Leistungen zu entlocken? Das Leuchten in den Augen von August Diehl, Christoph Waltz, sogar in denen von Til Schweiger, vor allem aber in denen eines unserer Besten, Daniel Brühl, war nie stärker als unter Tarantinos Regie.

Jeder der fünf Akte des Dramas im von Nazis besetzten Frankreich enthält mehr Witz, Schärfe und Twists als alles, was im selben Jahr ins Kino kam. Tarantino hatte lange an der Story gefeilt, er begann das Drehbuch bereits in den Neunzigern und schleppte es mit sich rum. Als Produzent Harvey Weinstein 2008 dann sagte, man könne doch jetzt eigentlich ein Zeitfenster für den Drehstart nutzen, soll Tarantino nur geantwortet haben: „Warum nicht?“

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Etliche etwa deutsche Regisseure scheitern am Versuch, Adolf Hitler und den Nationalsozialismus zu parodieren. Tarantino machte das im Handstreich. Allein schon durch eine einzige Kamerafahrt, den Schwenk zum Riesenpudel am Restaurant-Tisch von Goebbels, der Köter gackert genau so dämlich wie die Nazis.

Flankiert wird das Schauspieler-Ensemble vom britischen Offizier Michael Fassbender und dem Südstaaten-„Basterd“ Brad Pitt (auch diese zwei in ihren besten Rollen), der den Angriff auf das Kino leitet, in dem Adolf Hitler und Schergen ihren Propaganda-Film gucken. Das Finale rund um angezündetes Filmmaterial und ein später explodierendes Lichtspielhaus funktioniert auch als Mahnung: an den teuflischen Missbrauch des Kinos durch die Nazis.

Nach dem kommerziellen Misserfolg von „Death Proof“ war Tarantino mit „Inglorious Basterds“ also zurück im Spiel: mehr als 200 Millionen Dollar Einspielergebnis, sein bis dato größter Hit. Und es gab für ihn die ersten Oscar-Nominierungen (Regie, Drehbuch) seit „Pulp Fiction“.


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„Once Upon A Time…In Hollywood“: Pop-Up-Store zum Soundtrack-Release eröffnet

Bald ist es soweit: Am 15. August kommt der langersehnte neue Film des Regisseurs Quentin Tarantino auch in Deutschland in die Kinos. „Once Upon A Time…In Hollywood“ ist Ende der 1960er Jahre angesiedelt, einer Zeit des politischen und kulturellen Umbruchs – auch in Los Angeles. TV-Star Rick Dalton (Leonardo DiCaprio) und sein Stuntman Cliff Booth (Brad Pitt) finden sich in einer Branche wieder, die sie kaum wieder erkennen und versuchen gemeinsam den Durchbruch im neuen Filmgeschäft. Zur bevorstehenden Deutschlandpremiere und dem Release des Soundtracks (Seit 26. Juli als Stream und Download verfügbar) eröffnet im Berliner „Dodo Beach Record Store“ ein…
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