Highlight: AC/DC: 10 Dinge über die Band, die Sie garantiert noch nicht wussten

„Bohemian Rhapsody“-Triumph: Diese Band-Biopics wünschen sich RS-Leser

Natürlich haben Brian May und Roger Taylor, die rüstigen Verwalter des gewaltigen musikalischen Erbes von Queen, gewusst, dass sie mit „Bohemian Rhapsody“ eine Erfolgsgeschichte hinlegen würden. Jahre lang existierte ein Skript, aber was die kreative Vision anging, gab es stets unterschiedliche Meinungen. Nun ist der Film im Kino, rockt die Kinokasse und demnächst wohl auch die Oscars.

Mit so gut wie 800 Millionen US-Dollar spielt „Bohemian Rhapsody“ inzwischen in einer Liga mit Marvel-Filmen, James Bond und Pixar. Es wäre kein Wunder, wenn Hollywood dahinter nicht ein Trend entdecken würde. Musikfilme, vor allem bezogen auf Bands und weniger auf Musiker, könnten bald das neue Ding werden, mit dem noch richtig Kohle zu machen ist. Schon allein deswegen, weil sie mehrfach ausgewertet werden können – etwa in einer 3D- oder in einer Mitsing-Fassung.

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Wir haben unsere Leser gefragt, welche Biopics sie sich von bestimmten Bands in den nächsten Jahren wünschen würden. Dabei kamen natürlich einige übliche Verdächtige heraus: Nirvana (sehen Sie, wenn noch nicht getan, unbedingt „Last Days“ von Gus van Sant), The Beatles (Danny Boyle plant da schon etwas – und Ed Sheeran ist wohl mit von der Partie), Ramones, U2 und, kein Witz!, Modern Talking.

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Band-Biopics: Serie statt Kinofilm

Ein Leser geht gleich soweit und schlägt ein anderes Medium vor, das mehr Raum für Storys bietet: „AC/DC. Eine Fernsehserie wäre toll!“. Wiewohl AC/DC überhaupt anscheinend sehr angesagt ist, wenn es um ein Biopic geht: „Die Bon-Scott-Phase von AC/DC wäre geil, allein wie die Schwester beim Nähen an der Maschine auf den Namen kommt oder den Vorschlag für die Schuluniform macht etc.“

Einige ROLLING-STONE-Leser geben aber auch zu bedenken, dass eine Dokumentation oder Biographie wesentlich aufschlussreicher und authentischer ist als ein auf Spannung und Unterhaltungswert getrimmter Blockbuster. So resümiert ein User auf Facebook für sich die Diskussion um neue Biopics: „Die einzige Band, die unbedingt eines braucht ist Spinal Tap und die hat schon eines, das nicht mehr zu toppen ist.“


Oscars 2019: "Bohemian Rhapsody" Gewinner der Abends - Rami Malek bester Hauptdarsteller

"Bohemian Rhapsody" hat seine Favoritenrolle der letzten Wochen bei den Oscars tatsächlich bestätigt. In Los Angeles gab es am Sonntag (24. Februar, in Deutschland in der Nacht zu Montag) insgesamt vier Goldjungen. Der wichtigste Preis davon dürfte natürlich der für Freddie-Mercury-Darsteller Rami Malek gewesen sein. Er gewann in seiner Dankesrede alle Herzen des Publikums im Saal und vor den Fernsehschirmen, als er sagte, dass mit der Geschichte über den Queen-Sänger vor allem die eines homosexuellen Migranten gewürdigt würde - und dass solche Storys bitternötig seien. Drei weitere Oscars  heimste das Biopic vor allem in tschnischen Kategorien ein, darunter in jenen…
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