Highlight: Musikempfehlungen von Hunter S. Thompson: Die wichtigsten Alben der Sechziger

Internationaler Frauentag: 8 Musikerinnen, die das Business verändert haben

Ella Fitzgerald

Im Jahr 1972 war Ella Fitzgerald einer der ersten Stars, die während der Super-Bowl-Halbzeit auftreten durften. Eine Ehre, die ihr durch harte Arbeit zuteil wurde: Über 200 aufgenommene Alben, 14 Grammys und 40 Millionen verkaufte Alben brachten ihr den Spitznamen „First Lady of Song“ ein. Ihre Musik hatte zudem großen Einfluss auf die Bürgerrechtsbewegung der Sechziger – dass die afroamerikanische Sängerin Anerkennung für ihre Arbeit erhielt, spendete Hoffnung während und nach der umstrittenen Jim-Crow-Ära.

Janis Joplin

Janis Joplin gilt als erster weiblicher Rockstar der Musikgeschichte – in den Sechzigern eine Rockband zu leiten, war für Frauen bis dato ein Novum. Bei der Aufnahme in die Rock & Roll Hall of Fame im Jahr 1995 erklärte Sängerin Pink: „Janis stand für die 60er. Sie war Stilikone, Sound und Inspiration – für Männer und Frauen auf der ganzen Welt. Sie spielte niemanden, sie war stets sie selbst.“

Aretha Franklin

Auch wenn „Respect“ von Otis Redding geschrieben wurde, war es Aretha Franklins Stimme, die dem Song eine bis heute unerreichte Intensität verlieh. Die Soul-Sängerin war 1987 die erste Frau, die in der Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen wurde – ihr folgten im Laufe der Jahre über 40 Musikerinnen.

Kooperation

Stevie Nicks

Stevie Nicks zählt zu den besten Songwriterinnen der Musikgeschichte: Songs wie „The Chain“, „Rhiannon“ und „Landslide“ katapultierten Fleetwood Mac in den Siebzigern an die Spitze der Musikszene – ihr Erfolg dauert bis heute an. Auch ihre Arbeit mit Eagles-Musiker Don Henley („Leather And Lace“) und Tom Petty („Stop Draggin‘ My Heart Around“) zementierte ihren Platz als eine der wichtigsten Frauen im Musik-Business.

Dolly Parton

In einer Domäne, in der sich sonst vorrangig Männer behaupteten, machte sich Dolly Parton einen Namen: Zu den größten musikalischen Erfolgen der Country-Sängerin zählen 25 Nummer-eins-Hits und acht Grammys, zudem ist sie als Unternehmerin an ihrem eigenen Freizeitpark namens „Dollywood“ beteiligt. Dolly Parton inspirierte auch andere Musikerinnen wie Kesha und Whitney Houston: Ihr Song „I Will Always Love You“ wurde eine ihrer bestverkauften Singles aller Zeiten, nachdem Houston den Song gecovert hatte.

Patti Smith

Patti Smith gilt als „Godmother of Punk“: Ihr 1975 erschienenes Album „Horses“ war ein geniales Beiprodukt ihrer Beat-Lyrik – als Sängerin sah sich Smith anfangs gar nicht. Ihre Band wurde so Vorbild der englischen und amerikanischen Punk- und New-Wave-Bewegung. Zudem gilt Patti Smith als Ikone der neuen Frauenbewegung.

Madonna

Kontroverse Spiele mit katholischen Werten und weiblicher Sexualität prägten in den Achtzigern das Image von Madonna – auch wenn sie damals als vulgär und provozierend galt, ebnete die Sängerin mit ihrer musikalischen Arbeit den Weg für aktuelle Künstlerinnen wie Miley Cyrus, Beyoncé und Katy Perry, die ihre Weiblichkeit ohne Scham ausdrücken können.

Beyoncé

„Who Run The World – Girls“: Beyoncés Aufstieg vom R&B-Sternchen in Destiny’s Child zu einer der einflussreichsten Frauen im Pop-Business ist einzigartig. Songs wie der Junggesellinnenabschieds-Hit „Single Ladies“ strotzen vor Female Empowerment und ihr 2016 erschienenes Album „Lemonade“ zeigte, dass sie selbst schwere Krisen in ihrer Ehe mit Rapper Jay-Z zum Anlass nimmt, um weiter zu wachsen – ein Impuls, den sie auch an die afroamerikanische Community weitergibt. In „Formation“ argumentiert sie deshalb: „I just might be a black Bill Gates in the making“.

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