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Podcast Freiwillige Filmkontrolle: Warum „El Camino“ das große „Breaking Bad“ unter Wert verkauft

Eine neue „Breaking Bad“-Story hätte besser sechs Jahre später angesetzt, anstatt zu rekonstruieren, welchen Problemen sich Jesse hat stellen müssen, und von denen wir gar nicht wussten, auch nicht wissen wollten, dass sie sich nach seinem Ausbruch noch ergeben würden. Der Held hatte es doch geschafft. Es ist doch klar, dass die Bullen ihn niemals kriegen würden.

Besser wäre gewesen: Was macht Pinkman heute? Lebt er unter falscher Identität, hat er einen Job, Geld? Wie weit läuft die Fahndung nach ihm? Welche Alpträume plagen ihn? Lebt er noch in Angst? Versucht er wieder Kontakt zu seiner Familie, seinen Kumpels aufzunehmen. Das wäre die Story. Sicher auch die Story, die alle weitergesponnen haben, die nach Ende des einmaligen Serienereignisses „Breaking Bad“ einfach nicht von Jesse lassen konnten. Und er fährt und fährt und fährt.

Sassan Niasseri und Arne Willander über die verpassten Chancen von „El Camino“.

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Es ist R2-D2, der uns mehr über diesen Film mitteilt, als eigentlich beabsichtigt sein könnte. Weil er ein eher langsamer Roboter ist, und dieser Film, „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“, ein sehr schneller. Deshalb bleibt die Tonne auf zwei Rädern bei so gut wie allen Action-Szenen außen vor. R2-D2 muss von Anfang bis Ende einfach nur ein Zelt bewachen. Der Fußball-Android BB-8 macht nun seinen Job und reist durchs All – die neue Generation übernimmt. Und es passiert einfach zu viel, und das zu schnell. Denn viel, sehr viel Handlung hat Regisseur J.J. Abrams auch in diesen Trilogie-Abschluss packen müssen…
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