Die besten Schlagzeuger aller Zeiten: Ringo Starr (The Beatles)


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„Ich erinnere mich noch an den Moment, wo ich einfach nur da stand und zuerst John und dann George anschaute. Die Blicke auf unseren Gesichtern sagten soviel wie: ‘Oh mein Gott. Was ist hier gerade passiert?‘“, erinnerte sich Paul McCartney an das erste Mal, als The Beatles mit Ringo Starr am Schlagzeug spielten.

„Und das war der Moment, das war der Anfang, der richtige, der Beatles.“ Und obwohl er in den extravaganten und farbenfrohen späten Sechzigern, die vor allem Schlagzeuger wie Keith Moon und Mitch Mitchell hervorbrachten, nicht ausreichend gewürdigt wurde, war es Ringo, der der größten Band aller Zeiten nicht nur ihr Fundament sondern auch ihrer Musik Gestalt und Fokus gab.

Alle wollten spielen wie Ringo Starr

Man beachte allein die wahnsinnigen Wirbel zu Anfang von „She Loves You“, die knackige Lebhaftigkeit in „Ticket To Ride“, die aalglatte Becken Einlage und lässige Prägnanz auf „Rain“ oder achte darauf, wie er immer wieder pfiffige und einprägsame „Rhythmic Hooks“ in viele der geliebten Beatles Songs warf. Persönlich war er durch seine gutmütige Herzlichkeit in der Band der am meisten Zugängliche.

„Mit John war es manchmal ein einziges Auf und Ab und so weiter, aber Ringo war einfach nur liebenswürdig. Außerdem glaubte er fest an Frieden und Liebe“, sagte Yoko Ono. Als Linkshänder mit einem Rechtshänderset entwickelte Ringo Starr einen eigenen einzigartigen Stil und erfüllte jeden Song mit Gefühl und Swing. Seine stetige und unerschütterliche Zuverlässigkeit wurde zum goldenen Standard für Rockmusiker mit No-Nonsense-Haltung. „Ringo war der König des Gefühls“, stellte Dave Grohl fest. Jim Keltner gab zu, „Wir alle wollten im Studio so spielen, wie er es tat.“

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