ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE
Highlight: 8 Fakten über Lizzo: Was Sie über das musikalische Multitalent wissen müssen

Liste

10 kuriose Fakten zu The Killers

Es ist kein Geheimnis, dass Brandon Flowers und Dave Keuning dank ihrer gemeinsamen Oasis-Verehrung zu Bandkollegen wurden. Ebenso bekannt dürfte sein, dass „Mr. Brightside“ gleich bei der ersten gemeinsamen Probe entstanden ist.

Aber wussten Sie auch schon, welche musikalischen Weggefährten von Elvis Presley und Jimi Hendrix auf dem Killers-Debüt „Hot Fuss“ zu hören waren? Und welcher weltberühmte Musiker der Band einmal backstage mit einer Alice-Cooper-Maske auflauerte (Tipp: Alice Cooper selbst war es nicht)? Oder wie es dazu kam, dass Flowers vor vielen Jahren Morrissey eine (natürlich vegetarische) Pizza servierte?

ROLLING STONE schafft Klarheit und präsentiert 10 kuriose Fakten zu The Killers:

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01. Bandname aus New-Order-Video

Dass The Killers einen besonderen Bezug zu Joy Division haben, ließ bereits ihre für das Ian-Curtis-Biopic „Control“ aufgenommene Coverversion von „Shadowplay“ erahnen – im Original auf „Unknown Pleasures“ (1979) erschienen. Der Joy-Division-Nachfolgeband New Order haben sie sogar ihren Bandnamen zu verdanken: Im Video zu deren Song „Crystal“ steht auf dem Drumkit der fiktiven Band, die zum Playback performt, der Name „The Killers“. (Bonus-Info: Im Video zu „Mr. Brightside“ steht auf dem Drumkit der Killers der Name „The Genius Sex Poets“ – er zog im Duell der bescheidenen Bandnamen-Optionen einst den Kürzeren). Beim „T In The Park“-Festival 2005 gab es dann ein historisches Zusammentreffen: Brandon Flowers unterstützte New Order bei „Crystal“ als Gastvokalist

https://www.youtube.com/watch?v=jA7v0kFFZLA

02. Weggefährten von Elvis und Jimi Hendrix auf dem Killers-Debüt „Hot Fuss“

Vor über 50 Jahren nahm die US-amerikanische, im Gospel und Soul verwurzelte All-female-Gesangsgruppe The Sweet Inspirations ihre ersten Platten auf – eines der Hauptmitglieder (es gab immer wieder Umbesetzungen) war damals Cissy Houston, Mutter von Whitney Houston und Tante von Dionne Warwick. The Sweet Inspirations sangen 1967 auf Van Morrisons Hit „Brown Eyed Girl“, wirkten auf Jimi Hendrix‘ „Electric Ladyland“-Album mit, ebenso auf Dusty Springfields Longplayer „Dusty In Memphis“.

Sie arbeiteten mit Aretha Franklin zusammen und begleiteten Elvis (auch im Dokumentarfilm „Elvis – That’s The Way It Is “ zu sehen), sangen im Film „Grease“ und mit den Bee Gees. Nach 15 Jahren Pause feierten sie ab 1994 ein Comeback: Sie traten bei Elvis-Tribute-Shows auf, spielten aber auch neues eigenes Material ein. Und kollaborierten im Jahr 2004 ausnahmsweise mal mit einer jungen Newcomerband – The Killers. The Sweet Inspirations sangen unverkennbar auf „Andy You’re A Star“ und „All These Things That I’ve Done“. Zu diesem Gospel-Accessoire hatte Flowers eine seiner Lieblingsbands inspiriert: U2.

The Killers – „All These Things That I’ve Done“

The Sweet Inspirations & Elvis

03. Pizza-Boy für Morrissey

Mit 18 jobbte Brandon Flowers in seiner Heimat Las Vegas als Kellner, im Restaurant „Spago“, das sich im Caesar’s Palace befindet. Eines Tages erschien tatsächlich Flowers‘ Idol Morrissey in dem Lokal und orderte eine Pizza mit Pilzen und eine Tasse Earl Grey. Flowers stammelte „Mushrooms are really cool!“ und servierte Morrissey als Bonus-Belag einen Fanmonolog, in dem er extra cheesy seine Verehrung kundtat. Und Morrissey? Der ignorierte seinen jugendlichen Fan einfach. Jahre später traf Flowers den ehemaligen The-Smiths-Sänger erneut zufällig, dieses Mal im Sunset Marquis Hotel in Los Angeles.

Trotz der etwas missglückten früheren Fanboy-meets-Idol-Episode, fasste Flowers sich ein Herz, stellte sich vor und durfte anschließend mehrere Stunden mit Morrissey verbringen. Angeblich nahm dieser ihn sogar wahr. Für die The-Killers-Interpretation seines Songs „Why Don’t You Find Out For Youself“, B-Seite von „All These Things That I’ve Done“, fand Morrissey jedenfalls wohlwollende Worte. Ebenfalls im Sunset Marquis Hotel begegnete Ronnie Vannucci einmal Billy Gibbons von ZZ Top. Dieser hielt den The-Killers-Schlagzeuger offenbar für einen Gitarristen und sagte in aller Unbescheidenheit: „You owe me, you’re only here because of me!“ Womit er laut Vannucci sogar trotzdem Recht hatte – das ZZ-Top-Album „Eliminator“ war für Vannucci absolut richtungsweisend gewesen.

The Killers – „There Is A Light That Never Goes Out (The Smiths Cover)“

04. Bartstoppelsammlung als Pop-Reminder

Ist es noch ein Ritual oder schon ein Fetisch? Brandon Flowers sammelt seit 2008 seine abrasierten Bartstoppeln. 5-6 Tage lang lässt er seinen Bart wachsen, rasiert ihn dann ab und kehrt die Barthaare schließlich fein säuberlich in einen Plastikbeutel mit Ziploc-Verschluss, den er natürlich auch auf Reisen mit sich führt. Im oberen Bereich des Beutels sind schon ein paar graue Bartstoppeln zu sehen. Den Sinn dieses Rituals findet Flowers in der damit verbundenen Reflexion, wo er musikalisch steht. Ein Teil von ihm wird, so Flowers, immer Pop sein, und diese Tatsache möchte er sich regelmäßig bewusst vor Augen führen – symbolisiert durch den Akt der Rasur als Freilegen seiner Wurzeln.

05. Überraschung mit Alice-Cooper-Maske

Als The Killers im November 2008 in der ausverkauften Londoner Royal Albert Hall ihr damals neues Album „Day & Age“ vorstellten, lauerte Ihnen nach der Show backstage ein seltsamer Typ auf. Er trug eine Alice-Cooper-Maske und schien beinahe kindliche Freude dabei zu haben, die Band auf dem Weg in ihre Garderobe herausfordernd anzutanzen. Gerade, als die Vier sich nach einem der muskelbepackten Herren umsehen wollten, die aufdringlichen Fans den Weg zum Ausgang zeigen, nahm „Alice Cooper“ die Maske ab. Es war Paul McCartney. Und er hatte sogar noch ein paar Komplimente für den gelungenen Konzertabend dabei. Zum Jahreswechsel 2016/17 spielten The Killers und McCartney gemeinsam auf der Neujahrs-Party des russischen Billionärs Roman Abramovich auf der Kleine-Antillen-Insel St. Barths „Helter Skelter“.


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8 Fakten über Lizzo: Was Sie über das musikalische Multitalent wissen müssen

Kindheit mit musikalischen Einflüssen Lizzo heißt eigentlich Melissa Jefferson und wurde am 27. April 1988 in Detroit geboren. Ihr Spitzname wurde später auch zu ihrem Künstlernamen. Das Talent scheint Lizzo bereits in die Wiege gelegt worden zu sein. Im Interview mit dem US-amerikanischen ROLLING STONE erklärte sie 2018: “Ich habe eine sehr musikalische Familie. Alle können einen Ton halten, singen und ein Instrument spielen. Aber niemand war ein professioneller Musiker.” Mit zehn Jahren zog die Familie nach Houston im US-Bundesstaat Texas. Dort rief Lizzo gern bei den örtlichen Radiostationen an und bat darum, freestyle rappen zu dürfen, um ihr Talent zu beweisen. https://www.youtube.com/watch?v=XaCrQL_8eMY Lizzo…
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