Legendäre Konzerte: Rolling Stones im Marquee 1962


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Zwei Monate bevor die Beatles ihre erste Single veröffentlichten, standen fünf Teenager am 12. Juli 1962 auf der Bühne des Marquee: Keith Richards, Mick Jagger, und der unter dem Moniker Elmo James agierende Brian Jones hatten ihre gemeinsame Band erst wenige Tage zuvor in Rolling Stones getauft.

Ihnen zur Seite standen der Schlagzeuger Tony Chapman sowie Dick Taylor am Bass. Die Stones spielten 16 Songs in 50 Minuten, die Reaktionen changierten zwischen Gemurmel und vereinzelten Buhrufen.

Die Geburtsstunde der Rolling Stones

Stones-Mentor Alexis Korner trat an jenem Abend zeitgleich mit Blues Incorporated im Jazz Club der „BBC“ auf. Nachteil: Jagger, damals bei Korner engagiert, durfte nicht mitkommen. Vorteil: Die Stones übernahmen Korners etatmäßigen Donnerstagabend im Marquee.

Es waren die frühen Tage: Jagger, Jones und Richard hausten in einer erbärmlich ausgestatteten Bruchbude am Edith Grove. Bald darauf kamen Watts und Wyman, Giorgio Gomelski, Andrew Loog Oldham und der ganze Rest. Begonnen hatte alles in jener Nacht im Marquee.


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