Tupac Shakur: Die letzten Geheimnisse über Leben und Tod des Rappers


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Im September 1996 war Tupac Shakur der erfolgreichste Rapper der Welt. Für seine Fans schon damals der King of Rap, besetzte er die Rolle als ebenbürtiges Gegenstück zu Elvis als King of Rock ’n‘ Roll. Der ultimative Gangster-Rapper. Mit der zornigen Stimme des schwarzen und urbanen Amerikas sprach er für die Abgehängten der farbigen Bevölkerung. „Ja, ich würde sagen, dass ich ein Gangster bin. Einfach, weil ich aus der Gosse komme“, sagte er über sich selbst. Er wurde als Heiland verehrt, als Heiliger und Ikone. Doch nicht alle teilten diese Meinung. Neben seinen Rivalen im Rap betrachtete ihn vor allem die Staatsgewalt vielmehr als Bedrohung. „Wisst ihr, Amerika isst seine Kinder und egal, was ihr über mich denkt: Ich bin immer noch eines eurer Kinder“, entgegnete er den besorgten Eltern und Moralaposteln.

Dass er gefährlich lebte, wusste er selbst. Oft sprach er davon, dass er sterben würde, und dabei erhoffte er sich einen Abgang mit Pauken und Trompeten. Wie schnell sich diese Annahme erfüllen würde, mochte ihm vielleicht doch nicht ganz klar gewesen sein.

Die Pflicht ruft

Am Tag vor seinem Tod drehte er sein letztes Musikvideo in den Lacy Studios in Los Angeles. Er stand ganz ander Spitze, untermauert von zahlreichen Top-10-Hits und zwei Nummer-Eins-Alben hintereinander. Ein Status, der nicht mehr lange aufrecht erhalten werden konnte. Als er die Dreharbeiten am späten Abend des 6. September 1996 verließ, ahnte er noch nicht, dass er noch weniger als vierundzwanzig Stunden zu leben hatte. Er fuhr direkt auf sein Anwesen im Nobel-Vorort Calabasas, wo er unmittelbar nach seiner Ankunft zu Bett ging. Seine Cousine Jamala Lesane weckte ihn am nächsten Morgen. Gemeinsam wollten sie nach Las Vegas fahren, um sich einen Boxkampf anzusehen und später noch einen vereinbarten Club-Auftritt hinter sich zu bringen. Sich in dem Club blicken zu lassen, war für Tupac an diesem Tag eine lästige Pflicht, doch es gehörte zu seinem Business. Ebenfalls dabei war seine Freundin Kidada Jones, Tochter von Quincy Jones.



George Michael: Was ist die Todesursache der Pop-Ikone?

Todesursache George Michael, der 1963 als Georgios Panagiotou geboren wurde, verstarb am 25. Dezember in seinem Haus in Goring-On-Thames, zwei stunden östlich von London. Um die Ursache seines Todes rankten sich lange die unterschiedlichsten Gerüchte – von Drogen bis Selbstmord. Mutmaßungen, der im Alter von nur 53 Jahren verstorbene George Michael habe in der Zeit vor seinem Tod wieder eine Drogenabhängigkeit entwickelt, wurden zunächst als falsch bezeichnet. Andros Georgiou, der zu Jugendzeiten eng mit Michael befreundet war (die Jungs nannten sich sogar gegenseitig „Cousin“), erklärte jedoch öffentlich, was er über den Tod seines früheren Kumpels dachte: „Ich glaube, er hatte sehr…
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