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Rufus Wainwright

Rufus Wainwright ist vor allem für seine Vorliebe für Opern bekannt, die er auch in seine eigene musikalische Arbeit einfließen lässt. Sein Tenor und die häufig Rock-lastige Instrumentierung sind als musikalischer Stil außergewöhnlich, weshalb man ihm den neuen Musikstil Baroque Pop oder Operatic Pop zuschreibt. Seinen Durchbruch erlebte Rufus Wainwright mit dem Album „Release The Stars“ 2007.

Rufus Wainwright wurde 1973 in Rhineback, New York, als Sohn des Musikers Loudon Wainwright III und der kanadischen Sängerin Kate McGarrigle geboren. Seine Schwester Martha Wainwright ist ebenfalls als Sängerin aktiv. Zusammen mit seiner Mutter,Tante und Schwester ging Rufus Wainwright schon im Alter von 13 Jahren unter dem Namen „The McGarrigle Sisters And Family“ auf Tour. Mit 14 Jahren flammte sein Interesse für Opern und Künstler wie Edith Piaf, Al Joson und Judy Garland auf. Außerdem stand er öffentlich zu seiner Homosexualität.

Noch vor dem Durchbruch seiner musikalischen Karriere wurde sein Song „I’m A-Runnin“ zum Film „Tommy Tricker And The Stamp Traveller“ 1989 für den Genie Award als „Best Original Song“ nominiert. 1990 folgte eine Nominierung für den Juno Award als vielversprechendster männlicher Vokalist.

1996 erhielt Rufus Wainwright einen Plattenvertrag, 1998 wurde sein selbstbetiteltes Debüt veröffentlicht, das viele positive Kritiken erhielt. Obwohl auch beim zweiten Album „Poses“ der kommerzielle Erfolg ausblieb, wurde er für diverse Musikpreise nominiert. „Poses“ gewann einen GLAAD Media Award in der Kategorie „Outstanding Music Album“ und einen Juno Award für das beste alternative Album. Im Anschluss ging Rufus Wainwright mit Künstlern wie Tori Amos, Sting und Ben Folds auf Tour.

Rufus Wainwright wurde Anfang der 2000er abhängig von der Droge Crystal Meth, weshalb er sich kaum mehr auf seine musikalische Laufbahn konzentrierte. 2003 verschlechterte sich seine Situation so drastisch, dass er in Therapie ging. 2004 kam er mit dem Album „Want Two“ zurück ins Musikgeschäft, doch erst „Release The Stars“ (2007), das unterschiedliche Künstler unterstützten, wurde wirklich erfolgreich und erhielt eine Goldene Schallplatte in Großbritannien und Kanada.

2006 komponierte Rufus Wainwright mit „Prima Donna“ seine erste Oper, die 2009 in Manchester Premiere feierte.

Rufus Wainwright haben wir außerdem gefunden in:

14.10.2020:  ARTE bringt Rufus Wainwrights intimes Akustikkonzert erneut ins heimische Wohnzimmer. in TV-Tipp: „Rufus Wainwright: Unfollow the Rules“

21.07.2020:  Joan As Police Woman kommt nach der Corona-Pause erst 2021 auf Tour. Dabei spielt sie drei Konzerte in Deutschland. in ROLLING STONE präsentiert: Joan As Police Woman live auf Tour 2021

15.05.2020:  Privat, absolut einmalig und intim: Die exklusiven #DaheimDabeiKonzerte von Max Raabe, Mando Diao, Lucinda Williams und Co. sollte man sich nicht entgehen lassen und verbinden Deutschland. in MagentaMusik 360 zeigt #DaheimDabeiKonzerte – diese exklusiven Musik-Sessions versüßen den Sommer

Reviews zu Rufus Wainwright


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  • Rufus Wainwright - Release The Stars

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  • Rufus Wainwright - Want One :: Dreamworks

    Wenige haben schon auf ihrem ersten Album ihr sprühendes Talent so makellos ausstellen können, wie Rufus Wainwright das 1998 tat. Zwölf perfekte Popsongs, die eher an Marcel Proust, Oscar Wilde, Franz Schubert oder den Mentor Van Dyke Parks denken ließen als an TripHop oder Britpop oder was man damals gerade so hörte. „Rufus Wainwright“ gehört […]

  • 68. Rufus Wainwright - Rufus Wainwright :: Die 100 besten Alben

    Hätte man diese Lieder um Neunzehnhundert in einem Pariser Salon aufgeführt, Marcel Proust hätte mitgesummt Rufus Wainwright, Sohn von Loudon Wainwright III und Kate McGarrigle, schuf gleich mit seinem Debüt einen Klassiker. Als Songschreiber steht er in der Tradition eines John Cale zu Zeiten von Paris 1919″ oder Van Dyke Parks. Letztgenannter sorgte auch für […]



TV-Tipp: „Rufus Wainwright: Unfollow the Rules“

Noch vor dem Release seines aktuellen Albums „Unfollow The Rules“ begab sich Rufus Wainwright am 27. Juni 2020 in den Ballsaal der prestigeträchtigen Paramour Mansion, um sein neues Material in intimer Atmosphäre zum Besten zu geben. Wegen der grassierenden Coronavirus-Pandemie leisteten ihm an diesem Tag allein eine Handvoll Musiker Gesellschaft und sorgten so für einen ganz besonderen Akustik-Auftritt, der einmal mehr unter Beweis stellte, dass gute Musik auch ohne großes Brimborium funktioniert. „Unfollow The Rules“ im Stream hören: https://open.spotify.com/album/07XUVGf2M6rXVsbdNqogTk?si=l89Hw2B6RG2IrEuvW1iW8Q Um die Öffentlichkeit dennoch an dem Ereignis teilhaben zu lassen, wurde das Konzert via Livestream übertragen. Dabei spielte der amerikanisch-kanadischen Musikers…
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