ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE

Rufus Wainwright

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    Rufus Wainwright ist vor allem für seine Vorliebe für Opern bekannt, die er auch in seine eigene musikalische Arbeit einfließen lässt. Sein Tenor und die häufig Rock-lastige Instrumentierung sind als musikalischer Stil außergewöhnlich, weshalb man ihm den neuen Musikstil Baroque Pop oder Operatic Pop zuschreibt. Seinen Durchbruch erlebte Rufus Wainwright mit dem Album „Release The Stars“ 2007.

    Rufus Wainwright wurde 1973 in Rhineback, New York, als Sohn des Musikers Loudon Wainwright III und der kanadischen Sängerin Kate McGarrigle geboren. Seine Schwester Martha Wainwright ist ebenfalls als Sängerin aktiv. Zusammen mit seiner Mutter,Tante und Schwester ging Rufus Wainwright schon im Alter von 13 Jahren unter dem Namen „The McGarrigle Sisters And Family“ auf Tour. Mit 14 Jahren flammte sein Interesse für Opern und Künstler wie Edith Piaf, Al Joson und Judy Garland auf. Außerdem stand er öffentlich zu seiner Homosexualität.

    Noch vor dem Durchbruch seiner musikalischen Karriere wurde sein Song „I’m A-Runnin“ zum Film „Tommy Tricker And The Stamp Traveller“ 1989 für den Genie Award als „Best Original Song“ nominiert. 1990 folgte eine Nominierung für den Juno Award als vielversprechendster männlicher Vokalist.

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    1996 erhielt Rufus Wainwright einen Plattenvertrag, 1998 wurde sein selbstbetiteltes Debüt veröffentlicht, das viele positive Kritiken erhielt. Obwohl auch beim zweiten Album „Poses“ der kommerzielle Erfolg ausblieb, wurde er für diverse Musikpreise nominiert. „Poses“ gewann einen GLAAD Media Award in der Kategorie „Outstanding Music Album“ und einen Juno Award für das beste alternative Album. Im Anschluss ging Rufus Wainwright mit Künstlern wie Tori Amos, Sting und Ben Folds auf Tour.

    Rufus Wainwright wurde Anfang der 2000er abhängig von der Droge Crystal Meth, weshalb er sich kaum mehr auf seine musikalische Laufbahn konzentrierte. 2003 verschlechterte sich seine Situation so drastisch, dass er in Therapie ging. 2004 kam er mit dem Album „Want Two“ zurück ins Musikgeschäft, doch erst „Release The Stars“ (2007), das unterschiedliche Künstler unterstützten, wurde wirklich erfolgreich und erhielt eine Goldene Schallplatte in Großbritannien und Kanada.

    2006 komponierte Rufus Wainwright mit „Prima Donna“ seine erste Oper, die 2009 in Manchester Premiere feierte.


    Überfälle, Ratten, Hipster – Urlaubstipps per Fernsehserie

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