Freiwillige Filmkontrolle

Kritik: „Der Elefantenmensch“ – 40. Jubiläum des Klassikers


von

Das erste Meisterwerk des Regisseurs David Lynch: „Der Elefantenmensch“. Der Schwarzweiß-Kinofilm aus dem Jahr 1980, nominiert für acht Oscars, erscheint zum 40. Jubiläum frisch restauriert in einer 4k-Fassung (Studiocanal Home Entertainment).

„Der Elefantenmensch“ erzählt die wahre Geschichte des Joseph „John“ Merrick, im Film gespielt von John Hurt, der aufgrund seiner körperlichen Missbildungen auf den Jahrmärkten Englands vorgeführt wird. Nach seiner Befreiung versucht der Arzt Frederick Treves, verkörpert von Anthony Hopkins, Merrick in die viktorianische Gesellschaft Londons einzugliedern. David Lynchs Film ist ein bewegendes Plädoyer für Menschlichkeit und die Unantastbarkeit der Würde.

Die ROLLING-STONE-Redakteure Sassan Niasseri und Arne Willander über ein Werk, das bis heute nichts an Bedeutung verloren hat.

Hier die aktuelle Folge anhören.

FFK-Weiterhören:


Neuer Podcast „True Crime Wildlife“: Wahre Verbrechen aus dem Tierreich

Eine Zeit lang gab es tatsächlich keinerlei Unterschiede in der Strafgesetzordnung zwischen Tieren und Menschen und so wurde auch Tieren der Prozess gemacht. Was wäre also, wenn Tiere beim Begehen von „menschlichen“ Straftaten verurteilt werden würden? Wie heißt es so schön: Wo kein Kläger, da kein Richter. Doch schaut man sich im Tierreich genauer um, so entdeckt man schnell den ein oder anderen Übeltäter. Denn es gilt trotzdem: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Helen Meyer (29) und Vanessa Ewald (28) aus Berlin erzählen Tiergeschichten auf ganz neue Art und Weise. Meyer selbst ist in einer Försterfamilie aufgewachsen und daher schon…
Weiterlesen
Zur Startseite