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The Doors

The Doors wurden vor allem durch ihren Sänger Jim Morrison und das Orgelspiel von Ray Manzarek geprägt, ihr bekanntester Song ist „Light My Fire“. Die Karriere der Band endete 1971 mit dem Selbstmord von Jim Morrison. 1993 wurden The Doors in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen und zählen zu den einflussreichsten Bands der 1960er und mit mehr als 100 Millionen verkauften Alben zu den erfolgreichsten Rockbands der Welt.

Jim Morrison, Frontmann von The Doors, sowie Bassist und Keyboarder Ray Manzarek gründeten The Doors 1965 am Strand von Venice Beach. Gitarrist Robby Krieger und Schlagzeuger John Densmore stießen kurze Zeit später hinzu. Der Weg zu ihrem kommerziellen Erfolg gestaltete sich in der Anfangszeit sehr schwierig. Schon in den frühen Jahren ihrer Karriere spielten Drogen eine große Rolle bei The Doors, während Jim Morrison von Selbstzweifeln und einer allmählichen Persönlichkeitsspaltung geplagt wurde.

Nach der relativ erfolglosen Single-Auskopplung von „Break On Through (To The Other Side)“ ihres selbstbetitelten Debüts veröffentlichten The Doors „Light My Fire“, den Beginn ihrer kommerziellen Karriere. Der Song stieg sofort in die Charts mehrerer Länder ein und verkaufte sich über eine Million Mal. Der Auftritt in der Ed Sullivan Show von 1967 ist bis heute legendär, da sie sich entgegen vorheriger Absprachen weigerten, das Wort „higher“ aus ihrem Song „Light My Fire“ zu streichen.

1967 spielten The Doors ein Konzert in der New Haven Arena, bei welchem Jim Morrison wegen seines obszönen Bühnenverhaltens verhaftet wurde. Damit war er der erste Rockmusiker, der während eines Auftritts auf der Bühne festgenommen wurde.

Mit dem Album „Waiting For The Sun“ (1968) veröffentlichten The Doors ihr zweites und letztes US-Nummer-Eins-Album, das auch in Frankreich, Großbritannien und Kanada erfolgreich wurde. Jedoch fiel die Band zu diesem Zeitpunkt mehr wegen dem starken Drogenkonsum des Sängers auf, der oft von sich als dem „Lizard King“ sprach. The Doors veröffentlichten dennoch drei weitere erfolgreiche Alben, dabei war „L.A. Woman“ (1971) das zweit-erfolgreichste nach ihrem Debüt.

Am 03. Juli 1971 starb Sänger Jim Morrison im Alter von 27 Jahren in Paris. Er wurde in seiner Badewanne tot aufgefunden – wahrscheinlich eine Überdosis. Bis heute ranken sich diverse Mythen um seine Todesursache. Er ist Mitglied im „Klub der 27“, einer Gruppe einflussreicher Musiker, die im Alter von 27 starben und damit zu Legenden wurden.

Der Erfolg von The Doors endete mit dem Tod von Jim Morrison. 1993 wurden sie in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

The Doors haben wir außerdem gefunden in:

25.02.2021:  Hommage an die Heimatstadt: Alice Cooper veröffentlicht am 26. Februar seine neue Platte „Detroit Stories“. ROLLING STONE verlost das Album drei Mal auf CD. Hier gewinnen! in Gewinnen: Alice Coopers neues Album „Detroit Stories“ auf CD

22.02.2021:  Schon in der Vergangenheit nutzten Hockey-Spiele der NHL, um neue Musik vorzustellen. Nun nutzten sie diese Plattform ein weiteres Mal für einen Song in Green Day veröffentlichen neuen Song „Here Comes The Shock“

22.02.2021:  Frank Sinatra gehört zu den größten Sängern aller Zeiten. ROLLING STONE blick auf sein Leben zurück. in Frank Sinatra: Der Tod von „The Voice“

Reviews zu The Doors


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    20 Jahre nach der Filmpremiere und natürlich pünktlich zum 40. Todestag von Jim Morrison erscheint Stones furioses, umstrittenes Biopic mit digital überarbeiteter Ton- und Bildspur. Jeder, der sich für diese Band und den Lizard King interessiert, dürfte „The Doors“ mindestens einmal gesehen haben, interessant für Fans sind in dieser Neuedition daher vor allem die beiden […]

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    Es ist ja nicht so erstaunlich, dass jeder Konzertmitschnitt der Doors veröffentlicht wird – merkwürdig ist bloß, dass die Schwemme so spät einsetzt. Vor 20 Jahren gab es „Live At The Hollywood Bowl“, eine zusammengeramschte Schallplatte mit den allerberühmtesten Songs. Auch auf das Box-Set, schließlich die neuen Editionen und den ultimativen Sammler-Kasten musste man lange […]

  • The Doors - The Doors

    Als das Debüt der Band veröffentlicht wurde, waren die Doors schon die Helden der Clubs auf dem Sunset Strip in West Hollywood – legendär durch ihre spektakulären Gigs mit dem charismatischen Frontmann Jim Morrison, der sich auf der Bühne gern als Elvis der Rock-Generation inszenierte. Die Musik auf dem ersten Album war nicht minder aufregend: […]

  • The Doors - Live In Pittsburgh 1970

    „Im in Pittsburgh and it’s raining“, sangen die Outcasts schon ein paar Jahre bevor die Doors die Bühne der Civic Arena erklommen. Am 2. Mai 1970 war das Wetter vermutlich besser, denn nach zwei stinkbesoffenen Konzerten in Boston zeigte sich Jim Morrison hier wieder in guter Form, doch ganz sicher nicht in der Bestform der […]

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    Immer, wenn man denkt, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein neues Doors-Album her. Die beiden Konzerte dieser Drei-CD-Box wurden zu Beginn ihrer letzten Tournee aufgenommen, am 10. April 1970 in Boston, Massachusetts. „Morrison Hotel“ war eben erschienen, der Zwischenfall auf der Bühne in Miami, bei dem Jim Morrison im März 69 seinen Schwanz […]

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    Das „ultimative Doors-Set“, so bewirbt Elektra-Gründer Jac Holzman diese aus sieben LPs bestehende Edition, wobei das Debüt-Album gleich doppelt vorliegt, in Mono und Stereo. Holzman persönlich überwachte das Remastering, gemeinsam mit Bruce Botnick, der schon die Studio-Sessions als Engineer betreut hatte. Natürlich kommen die Platten in genauen Faksimiles der Originalverpackung, alles detailgetreu nachgebildet. Auch am […]

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  • The Doors - Collector’s Edition

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  • The Doors - Live Europe: 1968

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    An Stelle von filmischen Verschwörungstheorien, Präsidenten-Porträts oder Vietnam-Dramen versuchte Oliver Stone („Platoon“, „JFK“) hier mit großem Erfolg ein Musikdrama, in dem er eine mystisch befrachtete Deutung der Biografie des Doors-Sängers präsentierte. Der größte Trumpf des Films war freilich die bis dahin beste schauspielerische Leistung von Val Kilmer, der nicht nur das unglaubliche Charisma Jim Morrisons […]

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  • The Doors - Morrison Hotel

    Ihr Album vom Vorjahr, „The Soft Parade“, war dank „Touch Me“ ein kommerzieller Erfolg, künstlerisch aber eher mager. Obwohl (oder gerade weil) mehr Mühe auf Arrangements gelegt wurde, die aufgebotenen Bläser aber nur selten davon abzulenken vermochten, dass das Material zweitklassig war. „Morrison Hotel“ ging 1970 den umgekehrten Weg, zurück zu den Wurzeln der Band, […]



Von „Yesterday“ bis „Penny Lane“: Die zehn besten Song-Produktionen von George Martin

1. The Beatles: „Strawberry Fields Forever“ 45 über fünf Wochen verteilte Stunden dauerten die Aufnahmen dieses Tracks, der als akustischer Song begann und zum psychedelisch verstiegenen Meisterstück wuchs. Martin, der die Arrangements für Cello und Trompete schrieb, stückelte den Song aus zwei Aufnahmen zusammen, die ursprünglich in unterschiedlichen Tonarten und Tempi aufgenommen worden waren. https://www.youtube.com/watch?v=IsziB3cBGKI 2. The Beatles: „Penny Lane“ Eher ein McCartney/Martin-Song als ein Lennon/McCartney-Song, auch wenn John einige delikate Zeilen zu diesem genialisch arrangierten Stück Kindheitserinnerung beigetragen hat. https://www.youtube.com/watch?v=S-rB0pHI9fU 3. The Beatles: „Eleanor Rigby“ Martins Meisterstück als Arrangeur. Bernard Hermanns Stakkato-Score für Alfred Hitchcocks „Psycho“ soll die Streicherparts…
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