Freiwillige Filmkontrolle


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Kritik: „Emily in Paris“ auf Netflix – der schönste Blödsinn, den 2020 zu bieten hat


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Wie macht dieser Darren Star das bloß? Schon damals bei „Beverly Hills 90210“ und „Melrose Place“ fragten wir uns, warum wir den Quatsch eigentlich gucken. Und mal ehrlich: „Sex And The City“ sieht in der Rückschau auch nicht mehr so gut aus. Im Grunde ging es bei aller Frauenfreundschaft doch vor allem darum, Mr. Right zu finden, und die Stöckelschuhe waren auch übertrieben.

Und nun kommt Star mit „Emily In Paris“ um die Ecke: einer Dramödie über eine junge Marketing-Expertin, die nach Paris versetzt wird, wo sie den Franzosen mal erklären soll, wie Social Media funktioniert. So was kennen wir hier in Old Europe ja noch fast gar nicht! Emily (gespielt von Phils Tochter Lily Collins) läuft mit großen Augen und in irrwitzigen Klamotten durch das Klischee von der Stadt der Liebe, und das Einzige, was im bonbonfarbigen Wohlfühlrausch ein bisschen stört, sind ihre allzu dominanten Augenbrauen.

Aber auch daran gewöhnt man sich schnell. Natürlich sitzt Emily ständig in Cafés, verliebt sich in einen Koch (immerhin nicht die Ratte aus „Ratatouille“) und erlebt seltsame Dinge auf einem Weingut. Sie bekommt ständig Avancen, muss sich mit einer biestigen Chefin herumschlagen und allzu laute Sexgeräusche aus der Nachbarswohnung aushalten. Kurzum: der schönste Blödsinn, den 2020 zu bieten hat.

„Emily in Paris“:

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Kritik: „Irreversible“ und „Vier im roten Kreis“

Gaspard Noés „Irreversible“ war der Skandal der Filmfestspiele von Cannes 2002, ein verstörendes filmisches Experiment mit Monica Bellucci und Vincent Cassel in den Hauptrollen. Die neue Edition enthält zwei Schnittfassungen: die rückwärts erzählte Kino-Version von 2002 und erstmals den „Straight Cut“ von 2019. Erhältlich als Doppel-DVD, im limitierten Blu-ray-Steelbook sowie digital. Eine Dokumentation mit Noé, Bellucci, Cassel und den Produzenten ergänzt diese neue Ausgabe. Jean-Pierre Melvilles Gangsterfilm „Vier im roten Kreis“ von 1970 mit Alain Delon und Yves Montand gibt’s nun in 4k. Erstmals erscheint der Film als Ultra HD Blu-ray, dazu als DVD, Blu-ray und digital. Regisseure wie Quentin…
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