Jay Z

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    Jay Z gilt als ein Revolutionär in der Entwicklung des Hip Hop, vor allem weil er es wagte, den Musikstil poppiger zu gestalten und somit mehr denn je massentauglich zu machen. Insbesondere durch Kollaborationen mit Künstlern wie Beyoncé Knowles, Rihanna, Alicia Keys und Mariah Carey gelangen ihm weltweite Nummer-Eins-Erfolge, bei denen die Elemente der unterschiedlichen Musikstile stark ineinander griffen. Sein eigenes „The Black Album“ gilt als Meilenstein in diesem Prozess.

    Jay Z wurde unter dem Namen Shawn Corey Carter 1969 in Brooklyn geboren. Mit seinen Freunden Damon Dash und Kareem Burke gründete er 1995 die Plattenfirma „Roc-A-Fella Records“, über die er 1996 sein Debüt-Album „Reasonable Doubt“ veröffentlichte. Obwohl das Album einige Beachtung erhielt, wurde es kein kommerzieller Erfolg, dabei hatten sogar Künstler wie Foxy Brown und Mary J. Blidge mitgewirkt.

    Erst sein Nachfolger „In My Lifetime, Vol. 1“ konnte sich 1997 auf Platz Drei der US-Charts platzieren, womit Jay Z den kommerziellen Durchbruch schaffte. Er sprach mit seinen folgenden Arbeiten vorwiegend ein Mainstream-Publikum an, indem er den Hip Hop Pop-orientierter gestaltete. Sein Album „Vol. 2…Hard Knock Life“ (1998) konnte damit fünffach Platin in den USA erzielen.

    Diese Mischung aus Pop und Hip Hop, genannt Bastard-Pop, steigerte sich in Kollaborationen mit Linkin Park und dem gemeinsamen „Collision Course“-Album. Jay Zs „Black Album“ fand daraufhin noch mehr Beachtung und wurde zum Meilenstein in der Entwicklung des Hip Hops. Dennoch kündigte er das Ende seiner musikalischen Künstler-Karriere an, um sich mehr seiner Produzenten-Tätigkeit zu widmen, kam aber schon 2006 mit „Kingdom Come“ zurück und war wieder Chartstürmer.

    Jay Z ist mit R’n’B-Größe Beyoncé Knowles verheiratet, die er während den Aufnahmen zum gemeinsamen Song „03 Bonnie & Clyde“ kennenlernte. Für Beyoncé produzierte Jay Z viele Nummer-Eins- und Top-Ten-Hits und verhalf ihr maßgeblich zum Solo-Erfolg. Die bekanntesten Songs seiner Kollaborationen sind „Heartbreaker“ (mit Mariah Carey), „Umbrella“ (mit Rihanna) und „Empire State Of Mind“ (mit Alicia Keys).


    Zum 20. Jubiläum: Das ROLLING-STONE-Forum wählt die besten Platten von 1994-2014

    Aus 80 Listen hat unser Forumsnutzer Pipe-Bowl zum ROLLING-STONE-Jubiläum die besten Alben der letzten 20 Jahre zusammengestellt. Dabei dürften einige Überraschungen sein: So konnte eine Band, deren Debüt 1994 erschien, gleich ihr Gesamtwerk unter den Top 20 platzieren. Mit jeweils drei Platzierungen gehen die Musikjahre 1995 und 1997 als Gewinner der Top 20 hervor. Hier finden Sie den Originalthread mit den Einzellisten unserer Forumsnutzer – und der Top 100, bei denen die ROLLING-STONE-Mitarbeiterlisten mitberücksichtigt wurden.
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