Logo Daheim Dabei Konzerte

Montag: Alex Benjamin, Winona Oak

Weiterempfehlen!
  • Mail Icon
  • Mail Icon
  • Mail Icon
  • Tage
  • Stunden
  • Minuten
  • Sekunden

Musik – Reviews

  • Ups..

    Paul Young

    - No Parlez

    Blue-eyed Soul II: die unwahrscheinlichste Hit-Platte von 1983. Ein blasser Brite mit Föhnfrisur krächzte und knödelte- jawohl: Marvin Gayes „Wherever I Lay My Head“, Waylon Jennings‘ „Love Of The Common People“ (mit dem Hecheln im Hintergrund) und sogar „Love Will Tear Us Apart“ von Joy Division zu fetter synthetischer Begleitung, und Laid Back und die […] mehr…

  • Ups..

    Underground Railroad - „Sticks And Stones“

    Was ließe sich über Franzosen-Pop Besseres sagen als: Klingt ja gar nicht französisch? Eine rhetorische Frage, wie auch dieses Trio aus Paris weiß, sonst würden Songs und Gitarren nicht so protobritisch drängeln und quengeln. Der 7inch ist eine Gratis-CD beigelegt, für die Gestrigen. (One Little Indian) mehr…

  • Ups..

    Glen Campbell - Meet Glen Campbell

    Wie so viele Amerikaner wurde er als Christ wiedergeboren und lebt heute mit seiner Familie auf Hawaii, gottesfürchtig und vom Teufel Alkohol exorziert. In dem Produzenten Julian Raymond fand Glen Campbell einen jungen Freund, der die Songs für dieses Album auswählte; niemand kann sich überhaupt an die letzte Platte des großen Mannes erinnern oder an […] mehr…

  • Ups..

    Ane Brun - Changing Of The Seasons

    Als Ane Brun 2003 ihr Debüt veröffentlichte, hielt man sie zunächst nur für eine weitere singende Gitarrenspielerin, der Folk war nicht besonders. Doch Brun wusste, was sie wollte, nannte ihr Label DetErMine und brachte eine ganz eigenwillige Karriere an den Start. Seither sind insgesamt vier Alben entstanden, darunter eines mit recht prominenten Duett-Partnern. Ein im […] mehr…

  • Ups..

    Ry Cooder - Into The Purple Valley

    Harry Smith und Alan Lomax haben sich zweifellos gar nicht hoch genug zu schätzende Verdienste erworben, als es darum ging, die Volksmusik der Vereinigten Staaten von Amerika aus den 100 Jahren vor 1950 vor dem Furor des Vergessens und Verschwindens zu retten. Ry Cooder hat mit seinen frühen Solo-LPs allerdings auch einen kaum zu überschätzenden […] mehr…

  • Ups..

    Eva Cassidy - „Somewhere“

    Posthume Veröffentlichungen hatten- von Marvin Gaye bis Jeff Buckley – immer das eine oder andere Geschmäckle. Doch wie verhält es sich – post-posthum quasi – mit einer Künstlerin, die erst nach ihrem frühen Krebstod 1996 richtig (ver)öffentlich(t) wurde? Per Camcorder-Video mit „Over The Rainbow“ in „Top Of The Pops“ und dann unter die Top 5 […] mehr…

  • Ups..

    Nik Freitas - Sun Down

    Die beste kleine Platte der Welt kommt in diesem Monat von Nik Freitas. Freitas ist Teil von Conor Obersts Mystic Valley Band, spielte mit Rilo Kiley und ist offenbar voll integriert in die Saddle-Creek-Gemeinschaft. Auf seinem neuen Album spielt und singt er angeblich alles selbst. Man hört klassischen amerikanischen Songwriter-Pop und ein paar Beatles-Handgriffe, wunderbar […] mehr…

  • Ups..

    Soft Cell - Non-Stop Erotic Cabaret

    Zwar wird in diesem Jahr durchaus nicht das „25th Anniversary“ des Albums gefeiert, wie David Hemingway in seinen Liner Notes (die vermutlich eine Weile in der Schublade lagen) unterstellt, doch sein Befund ist stichhaltig: Soft Cell halfen zu Beginn der 80er Jahre bei der Etablierung des „Synth-Duos“, und die Electronica der Zeit kombinierten sie mit […] mehr…

  • Ups..

    Simply Red - Picture Book & A New…

    Blue-eyed Soul I: Das Debüt von Simply Red erschien 1985 – und galt als veritable Sensation. Der Rotschopf Mick Hucknall brauchte nur „Money’s Too Tight (To Mention)“ zu singen, um als Schwarzer ehrenhalber akzeptiert zu werden, und „Holding Back The Years“ war noch besser und erreichte im Jahr darauf den ersten Platz der amerikanischen Charts. […] mehr…

  • Wovenhand - Ten Stones

    Wovenhand - Ten Stones

    Wann hat David Eugene Edwards den Indie-Rock entdeckt? Sein neues Repertoire scheint noch stärker von den britischen Gitarren-Bands der Achtziger inspiriert als „Blush Music“. Edwards singt melodischer als früher, als er nur apokalyptisch barmte. Die Ergebnisse sind noch immer intensiv, doch diese Musik ist nicht mehr ganz so ikonisch, unausweichlich – eben das Unerhörte, schrecklich […] mehr…

  • Ups..

    Oasis - Dig Out Your Soul

    Gar nicht schlecht: ein schillerndes Fest der Sixties-Manierismen mehr…

  • Ups..

    Richard Hawley - Rockabilly Radio

    Hawleys Beitrag zum Soundtrack von „Flick“, einem britischen Horrorstreifen über einen untoten Teddy Boy. Und wer hätte das gedacht: Der feingeistige Crooner versteht zu rocken und rollen, seine Backing Band, The Feral Cats, legt Feuer und lässt gen Ende mittels Distortion und Reverb-Overkill durchblicken, dass es ihr mitnichten darum geht, stilecht die Fifties zu belehnen. […] mehr…

  • Ups..

    Amanda Palmer - Who Killed Amanda Palmer

    Da ist sie schon, die sehnlich erwartete Kollaboration von Ben Folds und Dresden Doll Amanda Palmer. Das Klavier ist omnipräsent, und Palmer singt wesentlich bekömmlichere Lieder als im Hauptwerk, wo einem das ganze Theater ja doch bald auf die Nerven geht. Palmer ist freilich immer noch mehr Lied-Darstellerin als Song-Chanteuse, doch lässt sich der melodische […] mehr…

  • Ups..

    Falco - Donauinsel Live

    Beinahe wäre er nicht gekommen. Falco ließ sich von seinem Chauffeur durch die Gegend kutschieren, hatte Bammel vor den Zehntausenden beim Donauinsel-Fest, vor dem Heimspiel, den Wienern, dem schwierigen Publikum. Eine Stunde und einen Blitzschlag später stolzierte der Künstler noch einmal ans Mikrofon, „Es ist und bleibt mein Wien!“ Angeblich konnte nicht weitergespielt werden, weil […] mehr…

  • Ups..

    Ben Folds - Way To Normal

    Ben Folds, jedermanns Lieblingspianist, ist zurück. 18 Monate hat er sich scheiden lassen und gelegentlich gediegene Konzerte mit Orchestren in den USA und Australien gespielt. Dann, sagt Folds, sei die Platte explodiert wie eine viel zu lang geschüttelte Sektflasche. „Way To Normal“ ist also ein Befreiungsschlag, aber Folds hat natürlich nicht sein „Blood On The […] mehr…

  • Ups..

    Willie Nelson - Stardust (30th Anniversary Edition)

    Jetzt ist klar, warum auf dem letzthin erschienenen Label-übergreifenden Box-Set nur ein einziger Song von diesem Megaseller auftauchte. Diese Edition von „Stardust“ war längst geplant, und unter merkantilem Aspekt ist auch einzig und allein verständlich, warum man mit Aufnahmen von diesem Album so geizte. Die Liner Notes verschweigen nicht, dass man in der oberen Etage […] mehr…

  • Ups..

    Rosenstolz - Die Suche Geht Weiter

    Im Radio quält einen dieser gefühlige Schlager-Pop allzu oft, aber immerhin gelingt es AnNa R. und Peter Plate auch auf ihrem elften Album, selbst die schlimmsten Lebens- und Liebeswirren ohne größere Peinlichkeiten zu besingen – und mit dem gewinnenden Selbstvertrauen, das so viel Erfolg wohl mit sich bringt. (Universal) mehr…

  • Ups..

    TV On The Radio - Dear Science

    Seit dem gewaltigen Kritikererfolg von „Return To Cookie Mountain“ gehören TV On The Radio zum illustren Kreis jener Bands, die man gefahrlos jederzeit und überall gut finden darf: die Radiohead-Liga. Dass eine Band in diesen Olymp aufgestiegen ist, erkennt man meist daran, dass David Bowie sie empfiehlt, hofiert oder gar zu einem von ihm kuratierten […] mehr…

  • Ups..

    Oasis - Dig Out Your Soul

    Es ist nachgerade seltsam, dass jede Platte von Oasis mit derselben Aufregung erwartet wird wie die ewige Wiederkehr des Weihnachtsmannes. Ausgerechnet hier, in einer Zone der Überraschungsfreiheit und der kleinstmöglichen Schritte auf vergangene Glorie hin und also zurück, verdichten sich die Wünsche einer Generation, die in den ersten beiden Alben eine Identität gefunden hatte. Und […] mehr…

  • Ups..

    Travis - Ode To J. Smith

    Niedliche Melancholie, knopfäugige Todessehnsucht, schnuffelige Lakonie. Dafür liebte man Travis am innigsten: für ihre himmelstürmenden Melodien, die nur von den darin behandelten irdischen Malaisen am Boden gehalten wurden. Ach, die Dämonen im Geranientopf! Am zweitinnigsten verehrte man die Schotten für ihre frühe Ungestümheiten, das All I Wanna Do Is Rock-Gedröhn. Auf „Ode To J. Smith“, […] mehr…