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River Phoenix: Der frühe Tod des Ausnahmeschauspielers


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Am Abend des 30. Oktober 1993 betraten River Phoenix, seine Freundin, die Schauspielerin Samantha Mathis, und seine Geschwister Leaf (heute als Joaquin bekannt) und Rain den Club „Viper Room“, zu jener Zeit im Besitz von Johnny Depp. Mathis ging davon aus, sie seien nur da, um River Phoenix jüngere Geschwister abzusetzen, „aber als wir ankamen, sagte er zu mir: ‚Oh, heute Abend spielen ein paar Leute im Club Musik, die wollen, dass ich mit ihnen spiele – ist doch OK, oder?’“, so ihre Erinnerung.

Es war nicht in Ordnung für Mathis. Eigentlich wollte sie direkt zu ihr nach Hause gehen, weg vom Rummel des öffentlichen Lebens in Hollywood. „Ich wusste, dass an diesem Abend etwas nicht stimmte, etwas, das ich nicht verstand. Ich habe niemanden gesehen, der Drogen nahm, aber er war so high, dass ich mich unbehaglich fühlte – es wurde mir wirklich zu viel“, sagt sie. Gleichzeitig merkte sie, dass er wirklich bleiben wollte. Es werde schon nicht so lange dauern, sagte sie sich – schließlich waren einige seiner Sachen im Kofferraum ihres Autos. Eine Dreiviertelstunde später war River Phoenix tot.

Die Abneigung gegen den Ruhm

Es war der Tod eines jungen Schauspieler, der immer darauf geachtet hatte, alle üblichen Promi-Klischees zu vermeiden. Im Alter von nur dreinundzwanzig Jahren starb er auf dem Sunset Boulevard den am meisten klischeehaften Tod von allen. Phoenix hatte den Ruhm immer gehasst, aber er sah seinen einzigen potenziellen Nutzen darin, dass er ihn zum Guten verwenden und die Welt verändern konnte. In jedem Interview sprach er eindringlich über Vegetarismus und die Umwelt, er machte sich für wohltätige Zwecke stark und war immer darum bemüht, durch sein Wirken auf der Welt etwas Sinnvolles zu hinterlassen. Es ist eine Vorlage, an deren Kopie sich einige seiner Nachfolgerinnen und Nachfolger abgearbeitet haben, aber niemand war so erfolgreich wie Phoenix. Er glaubte stärker an seine Ideale als die meisten Menschen, die an irgendetwas glauben.



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