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Die 100 besten Debütsingles aller Zeiten: Die komplette Liste


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98. Kesha: „Tik Tok“

Der Schlüssel zu einer Kesha-Party ist einfach: Sie hat nie viel gebraucht, außer billigem Bier, süßen Jungs und guter Musik. Das ist die Grundlage von „Tik Tok“, ihrer ersten offiziellen Single (obwohl man sie als Sängerin ohne Credits auf Flo Ridas Hit „Right Round“ von Anfang 2009 hören konnte). Das Lied ist die perfekte Zeitkapsel für schmierigen Elektro-Pop der ersten Stunde, mit Keshas eingestimmtem Rap-Gesang über einem piepsenden Club-Beat. Es war ein Hauch von zugänglicher frischer Luft, der mit einem Cowboystiefel den damals herrschenden unberührten Pop-Glamour auf den Bordstein kickte. Bonuspunkte: Die Eröffnungszeilee des Songs, „Feelin‘ like P. Diddy“, wird von Diddy selbst mit Ad-Lips untermalt.


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97. The New Pornographers: „Letter from An Occupant“

„Ich weiß nicht, was ein ‚Brief von einem Bewohner‘ ist, aber ich hoffe, dass ich es irgendwann herausfinden werde“, sagte Carl Newman von den New Pornographers. „Es klingt, als müsste es etwas bedeuten.“ Die beste Power-Pop-Band des 21. Jahrhunderts startete im Jahr 2000 einen fulminanten Start mit diesem Signal aus wirbelnder Gitarrenstatik und überhitzten Trommeln, angetrieben von Neko Cases Lead-Gesang. Die Mitglieder der Pornographers hatten sich eine Zeit lang in der Musikszene Vancouvers herumgetrieben (Newman stand an der Spitze der feinen Neunziger-Band Zumpano, Dan Bejar war in Destroyer, und Case wurde zu einem Star der Alt-Country-Szene), und sie kamen zusammen, um etwas zu schaffen, das sich aufregend organisch und überschwänglich anfühlte. „Letter From an Occupant“ setzte die Indie-Rock-Welt in Flammen, als sie auf ihrer fast perfekten Debüt-LP „Mass Romantic“ einen herausragenden Hit hinlegten.


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96. Alabama Shakes: „Hold On“

„Bless my heart, bless my soul/Didn’t think I’d make it to 22 years old”: Mit diesen Worten, die angeblich bei einem frühen Auftritt an Ort und Stelle improvisiert worden sein sollen, hat sich die Frontfrau der Alabama Shakes, Brittany Howard, einen Platz in der Geschichte des Rock & Roll erkämpft. Gegründet in der Kleinstadt Athens, Alabama, waren die Shakes 2012 so etwas wie eine Anomalie – eine Rockband, die sich leicht auf die Fünfziger und Sechziger Jahre beziehen konnte, ohne dabei retro zu wirken. Howards Stimme klang mehr nach Prince oder Nina Simone als die von jemandem in ihrem Alter, und die Botschaft des Songs von Beharrlichkeit und Geduld, die von einer jungen Frau wie vor dem Spiegel vorgetragen wurde, ist auch fast ein Jahrzehnt später noch nachhallend.

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